Mal wieder etwas Bastelei …

Ich war nie glücklich mit den riesigen, lauten Blechkästen unterm Schreibtisch. Nach einigen Experimenten mit Shuttle-Barebones wurde ich vor Jahren auf die Esprimo Q-Serie von Fujitsu-Siemens aufmerksam.

Kleine, leise PC auf MAC-Niveau mit funktionierender Technik und gutem Leistungsvermögen. zugegeben, aufgrund der leistungsschwachen Intel-Onboardgrafik nichts für Zocker – aber das fehlt mir gottseidank nicht.

Fujitsu hat die Serie nach Trennung des Joint-Ventures mit Siemens weitergeführt – mit Recht, denn es gibt eigentlich kaum vergleichbar Gutes auf dem Markt. Nur kennt kaum jemand dieses klasse Stück PC-Technik. Schade eigentlich.

Bei mir läuft der ursprünglich mit Windows XP Pro gelieferte Esprimo Q5020 mittlerweile mit Windows 7. Auch wenn Fujitsu den Q5020 offiziell nicht mit Windows 7 unterstützt – die Installation hinterlässt keine Fragezeichen.

Irgendwann ist es aber so weit bei jedem Windows-PC … er wird bei bestimmten Funktionen subjektiv empfunden immer langsamer. Zugegeben – ich bin bei da ziemlich subjektiv, denn ich habe seit Jahren auch MACs im Haushalt und bei denen so etwas bisher nicht festgestellt.

Sei’s drum – die erste Hardware-Maßnahme in solchen Fällen ist die Speichererweiterung. Ein Austausch der Festplatte gegen eine SSD kommt nicht in Frage, da der Esprimo Q5020 noch einen ATA-Bus besitzt.

Standardmäßig war mein Esprimo Q5020 mit 2 GB RAM (667 MHz, CL5, SO-DIMM 200-polig, DDR2-SD-RAM) ausgerüstet Ich habe ihn mit den maximal möglichen 4 GB, bestehend aus 2 Modulen á 2 GB, aufgerüstet. Dabei habe ich mich für Qualität von Corsair entschieden.

Von ersten Bastelerfahrungen mit dem MacMini wusste ich, dass man neben spinnedünnen Fingern und Uhrmacherkwerzeug vor Allem auch eine gute Anleitung braucht. Und Geduld natürlich.

Ich hatte von Alldem leider nur das Werkzeug in bewährter Aldi-Qualität ….

Eine Anleitung habe ich nämlich nicht gefunden. Daher habe ich flugs eine eigene geschrieben …

Hat Laotse schon Internet gehabt ?

Ich bin mir nicht sicher ob der chinesische Philosoph Laotse nicht vielleicht doch schon das Internet vorausgesehen hat.
Oder zumindest die Telekom.
Vermutlich hat er aber eine Ahnung gehabt von dem, was für eine unheilige Allianz entsteht, wenn „Angst essen Seele auf“, und deutscher Regelungswahn mit kommunikativer Inkompetenz zusammenprallen:

Der nette Dickhäuter hat natürlich nichts mit der in diesem Artikel kritisierten Telekom gemein !

Dieses Zitat, das Laotse zugeschrieben wird, wurde mir heute in der Realität verdeutlicht.

Vorspiel

Eine Kollegin (sie beherrscht übrigens das lautlose Töten, tanzt grazil Ballett und beherrscht japanisch in Wort und Schrift ) weilt zur Zeit in der Heimat von CSI – in Miami.
Weil Sie daher die Sendung eines Konzertes Ihres Lieblingstenors nicht selbst aufnehmen konnte, bat Sie mich, dies für Sie zu erledigen.

Hauptakt

Ausgestattet mit Software, Termin, einem halben Dutzend Erinnerungen per iPhone, Email & Co. und was man als notorischer Terminautist so alles benötigt, habe ich fröhlich aufgenommen (was nur zur Hälfte funktioniert hat – aber das ist ein anderes Thema).
Alsbald kam mir die Idee, dass ich das Ergebnis der Kollegin doch per Download zur Verfügung stellen könnte.
Dann hätte sie doch die Möglichkeit, die Arien bei 38° am Strand von Miami Beach zu geniessen.

Gesagt – getan. Als Nerd von Welt besitzt man schließlich nicht umsonst ein gutes halbes Dutzend Cloudspaces. Man weiß ja schließlich nie, ob man nicht plötzlich und unerwartet Daten im Umfang der Abrechnungsdaten von Aldi Nord im ersten Halbjahr 2011 mal ebend irgendwem zum Download anbieten muss.

Oder eben ein 75 MB großes MP3-File.

Die Telekom hatte mir 25 GB Platz auf der magentafarbenen Wolke geschenkt, weil ich ja mein iPhone bei der Telekom betreibe.
Endlich also hatte ich einen Grund mich zu revanchieren und den Platz auch zu nutzen.
Auch wenn sich 75 MB in einem 25 GB-Space reichlich verloren vorkommen müssen.

Die Telekom-Cloud wird mit dem sogenannten Mediencenter verwaltet. Hier speichert man jegliche Art von Dateien und kann sie ebenso beliebig mit seinen Freunden teilen:

Man legt also einen Share an, lässt ihn passwortschützen und lädt die Datei hoch.

Dann gibt man den Share frei, schreibt mit einem Formular eine nette Nachricht und weist den Freund/den Bekannten auf die Downloadmöglichkeit hin.

Tragödie

Dieser wird nun von der Telekom mit einer bunten Email beglückt, in der er/sie auf den Download hingewiesen wird. In der Mail wird praktischerweise ein Button angeboten, der gleich zum Download führen soll.
Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass der Download paswortgeschützt sei und aus Sicherheitsgründen eine weitere Mail eintreffen wird, in der das Passwort mitgeteilt wird.

Toll, wie sehr die Telekom um die Sicherheit bemüht ist.

Wir warten heute noch auf diese Mail.
Sie kommt auch nicht.                                 (s. Nachtrag)
Denn es gibt nichts downzuloaden.
Die angeblich in den Share hochgeladenen Datei liegt tatsächlich im Rootverzeichnis des Cloudspeichers. Und da komme nur ich an sie heran.

Nachspiel

Versuche, sie in den Share zu verschieben, werden mit der Meldung beschieden, dass aus „lizenzrechtlichen Gründen keine Musikdateien in einen Share verschoben werden“ können.

Aha. Muss einem ja auch mal gesagt werden.
Passenderweise vielleicht gleich schon beim Versuch, sie in einen Share hochzuladen, oder beim Versuch, einen Share freizugeben, in dem nichts liegt. Oder irgendwann an irgendeiner irgendwie sinnvollen Stelle.

Die Telekom entscheidet sich lieber dazu, NICHTS zu tun.
Das aber mit sehr viel Mühe.

Laotse wusste das schon vor hunderten von Jahren … ich seit heute auch.

p.s.

STRATO macht nicht soviel Wind um lizenrechtliche Probleme von Musikdateien, deren Inhalt sie gar nicht bewerten kann.
Der Download war nach ein paar Minuten eingerichtet und die Prodzedur deutlich transparenter.
Die Mails sind auch nicht so bunt und man muss sich das Kennwort selbst ausdenken.

Nachtrag

Heute morgen fand ich im SPAM doch noch die Passwortmail der Telekom.
Sie haben sich sich nur reichlich Zeit gelassen mit der Mail. Zudem landete sie prompt im SPAM.

Ich wusste gar nicht, wie gut mein SPAM-Filter ist ….

Halt Internetpolizei – Bitte hier klicken ….

Guten Tag !

Hier ist Ihre Internetpolizei.
Sie wurden gerade geblitzt, weil Sie die zulässige Downloadgeschwindigkeit um 3 MBit/s überschritten haben !

Ich glaube, das wird bald Realität werden … jedenfalls wenn jedermann/frau mit dieser Geschwindigkeit unterwegs ist:

Ich muss zugeben, ich habe den Fahrtwind deutlich gespürt, als ich gestern abend den oben dokumentierten Speedtest gemacht habe, nachdem Unitymedia das Geschwindigkeitsupgrade freigeschaltet hatte.

Letzteres ging übrigens überraschend einfach. Anrufen, keine 2 Minuten an der Hotline, Wunsch äußern und kaum 2 Stunden später war das Upgrade technisch geschaltet.

Respekt, da kann sich mancher Anbieter eine Scheibe abschneiden.

Fazit

Frei nach Loriot:

Ein Leben ohne 100 MBit/s Downloadspeed ist vorstellbar aber langsam ….

Viel wichtiger aber sind mir die 5 MBit/s Upload-Rate, die sich in wiederholten Speedtests konstanter zeigte, als die Downloadgeschwindigkeit.

Willkommen im Stromzoo !

Objektiv witzich ….

Manchmal haben Google, Amazon & Co. durchaus etwas vom Charme des guten alten Lexikons. Als Kind habe ich mir machmal an einem regnerischen Nachmittag einfach einen der unzähligen Bände der Bertelsmann-Enzyklopädie meiner Eltern geschnappt und mein Allgemeinwissen massiert ….

Man kommt von Höcksken auf Stöcksken, wie man in Ostwestfalen sagt. Von einem zum anderen Stichwort geblättert, verging die Zeit bis zu Dick & Doof im Fernsehen wie im Fluge.

Heute geht das natürlich einfacher. Man muss auch nicht mehr blättern, sondern klicken.
Stichwörter müssen auch nicht mehr gefunden werden – man bekommt Sie angezeigt – als Werbung.

Das ist dann auch der zweite wesentliche Unterschied zwischen WWW und Lexikon.
Die Stichwortsuche kostete damals nichts – ganz anders die Verführung per eingeblendeter Werbung beim Surfen aus Langeweile.
Ich habe das natürlich absolut im Griff. Ich würde niemals etwas kaufen, was ich nicht gebrauchen könnte.

Leider kann ich alles Mögliche gebrauchen …

Geklickt – gekauft

Mein iPhone habe ich unter Anderem, weil ich damit viele Geräte in einem vereint in die Hosentasche stecken kann.
Beim aktuellen iPhone 4S hat mich vor Allem die 8 Megapixel-Kamera gereizt, die recht gut in der Presse besprochen wurde.

Die Erwartungen hat die Kamera als Schnappschuss- unter Dokumentationskamera bisher erfüllt.

Mehr brauche ich auch nicht – dachte ich.

Dass ich mehr brauche, muss Amazon gewusst haben. Wie sonst kämen die Amazonen (Amazonas, Amazons ?)  darauf, sich Gedanken dazu zu machen, was Sie mir denn mal zeigen könnten. Das Ergebnis des Amazonen-Brainstormings ist eine Werbung zu iPhone-Opjektiven gewesen.

Ach – soetwas gbt es ?

Wenige Minuten und einige Kunenrezensionen später meldete mir das Amazon-Logistikzentrum, dass das von mir bestellte Objektiv mit iPhone-Halterung und Stativ bereits auf dem Weg zu mir sei …

Markenvertrauen + geringer Preis = Spass

Amazon riet mir zu einem Markenobjektiv – von Rollei … unglaublich, die machen sogar Objektive für iPhones.
Und das mit Halterung, Stativ und Zubehör zum Preis eines guten Steaks.   Lecker!

Die natürlich unterschiedlichen Kundenrezensionen haben mich nicht abgehalten. Das Herstellerfilmchen (zu sehen unter dem obigen Rollei-Link) und der eine oder andere ergoogelte Blogeintrag sowie ein paar  YouTube-Filmchen haben ihr Übriges dazu getan.
Das wollte ich doch mal selbst ausprobieren.
Ich könnte jetzt lang und breit meine Eindrücke schildern aber das haben doch schon genug andere gemacht – fragt Google.

Das Unboxing & Aufbauen (gibt es dafür auch ein denglisches Wort?) hat bei mir – wie immer – knapp 58 Sekunden gedauert … ich hatte glaube ich noch die Jacke an … ist klar.

Darum hier nur zwei Bilder, die ich mit meinem iPhone 4S und dem Rollei-Objektiv gemacht habe:

Mit dem iPhone OHNE das Objektiv

Mit dem iPhone OHNE das Objektiv

Aus gleicher Entfernung mit Rollei-Objektiv

Aus gleicher Entfernung mit Rollei-Objektiv

Die zwei Fotos entstanden in zwei Minuten, kurz nach dem Auspacken und Aufstellen.
Das lässt keine Fragen offen – oder?

Aufbau - fotografiert mit iPhone 4

Aufbau - fotografiert mit iPhone 4

Man sieht den Unterschied zwischen dem Objektiven der beiden iPhones deutlich.

Fazit

Viel Spaß für 25 Euro – Willkommen im Stromzoo !
Dass die iPhone-Kamera damit nicht in Konkurrenz zu 2000 Euro -Boliden der  DSLR-Klasse tritt, dürfte bei dem Betrag wohl klar sein. Ebenso, dass es sich um Plastiklinsen handelt und die Bildqualität infolgedessen nicht wirklich begeisternd ist.

Die kleinlichen Beschwerden mancher Rezensenten und Blogger kann ich daher nicht nachvollziehen.

Aber das Equipement genügt für die Gelegenheiten, für die m.E. die iPhone-Kamera gedacht ist : Schnappschüsse und Dokumentationsfotos von Gelegenheitsfotografierern.

Es gibt im Übrigen auch bessere Qualitäten bei Objektiven, Wechselobjektive mit Drehmechanik etc. pp.
Wer Spaß daran hat, sollte einmal auf die Suche gehen im Netz !

Beruhigungspille für Trojaner-Paranoiker

Wer angesichts der Schreckensmeldung, das eventuell vermutlich vielleicht 1% der weltweit installierten MACs von einem Trojaner eventuell möglicherweise infiziert sind oder schätzungsweise auch nicht, in Schreckstarre verfällt, der findet hier einen Tipp, wie er der quälenden Ungewissheit abhelfen kann ….

F-Secure, eines der Unternehmen, die von diesem und anderen Zückerchen für die hungrige Meute der Virenparanoiker gut profitiert, hat sich der armen MAC-Userseelen angenommen und eine Anleitung ins Netz gestellt.

Mit Hilfe dieser Anleitung kann der Infektionshypochonder prüfen, ob sein Apfel-PC infiziert ist und man erfährt, wie der Trojaner beseitigt werden kann.

Viel Spaß beim Gruseln, viel Spannung bei der Suche und viel Glück beim Desinfizieren ….

Wenn dieser Post jemandem geholfen hat, würde ich mich über ein kurzes Dankeschön als Kommentar und ggfls. die Verlinkung in anderen Blogs oder Foren freuen !!

Brain-Reboot …

Mitten in der Nach um 09:00 Uhr habe ich heute morgen versucht, einen Kaffee an dem Automaten meiner Dienststelle zu ziehen.
Wie immer habe ich die für einen „Kaffee schwarz“ aufgerufenen 30 Cent passend in den Einwurfschlitz rollen lassen und geduldig gewartet, bis mir die Verdauungsgeräusche des Kleingeldspeichers anzeigten, dass es nun Zeit sei, die entsprechende Wahltaste zu drücken.

Gesagt getan … dann gedankenversunken auf den Kaffeestrahl gestarrt. Es dauerte gefühlte Minuten, bis sich die visuelle Wahrnehmung einen Weg in mein Bewusstsein gebahnt hatte, dass gerade damit beschäftigt war, wohlig dämmernd auf Standby zu schalten ….

Nachfolgend ein kurzer Protokollmittschnitt der Sekundärkommunikation zwischen
Wahrnehmungszentrum (W) und Kleinhirn (K).

W:
Der Strahl sieht klasse aus. Schön braun …

K:
Hmmm jooo … scheißelaut der Apparat, mein Standby ist gefährdet …

W:
Schön gerade der Strahl. Man sieht gar nicht, dass er eigentlich zu weit nach links rauskommt,
so dass er die Tasse verfehlt, wenn man sie nicht etwas weiter nach links stellt.

K:
HmmmHmmm … Labersack !!

W:
… ahhh jetzt wird er heller. Ist gleich fertig Kleinhirn!!

K:
Hmm? Wer ist fertig ?

W:
Die Kaffemaschine. Der Kaffee.

K:
HmmmHmmm …. Gehe auf Makroablauf, greife nach Tasse. Bitte Tasse fokussieren !!

W:
Welche Tasse ?

K:
Idiot, meine natürlich !?

W:
Da ist keine Tasse ….

K:
>Wakeup from Standby
> Store unbelievable situation in File „Failure“
> Close File „Failure“
>  SUM (nVermögen – 30Cent)
> Reboot …..

Danach endet die Aufzeichnung abrupt …. ich war hellwach, schneller Rundblick – gottseidank hat’s keiner gesehen …

Anatomie eines Freitagnachmittages …

An einem Sonnigen Freitagnachmittag im März ….

Beim Schwager in spe sollte der Router von Arcor auf Unitymedia umgestellt werden. Kein Problem, sind wir in drei Minuten mit durch.

Der Schwager hatte sich entgegen meiner Empfehlung vor einem guten Jahr, anlässlich der Neuerwerbs eines Medion-Notebooks und eines Canon MFP mit WLAN vom allwissenden ProMarkt-Verkäufer einen CISCO-Router aufschwatzen lassen, weil „der alles kann, was Sie brauchen“ und der ganze Schnickschnack der FritzBox! dort gottseidank fehlt.
Deswegen sei er auch billiger.
Das letzte Argument zählte natürlich und mein Schwager bekam einen WLAN-Router, der eben nicht alles konnte – aber das wäre  ein eigenes Thema.

Deswegen war ich nun zwar recht forsch mit meiner Angabe, dass die Umstellung eine 3-Minuten-Sache wäre. Aber da ich wußte, dass der Router durchaus DHCP als Verbindungsoption anbot, war ich mir recht sicher.
So ganz sicher auch wieder nicht, weshalb ich einen D-Link und eine FritzBox! als  Referenzgeräte mitnahm. beide kann ich mit verbundenen Augen und auf dem Rücken gefesselten Händen administrieren. Da konnte also nix schiefgehen.

Eigentlich nicht – letztlich aber doch.

16:35 Uhr

Angekommen, Ethernet-Kabel vom Unitymedia-Modem mit MacBook verbunden, MacBook auf LAN mit DHCP eingestellt.

  • Internet funktioniert auf dem MacBook,
  • MacBook-LAN mach DHCP am Modem,
  • alles in Butter – Internetzugang funktioniert also grundsätzlich.
  • Nur noch Minutensache bis alles funktioniert.

16:40 Uhr

Unitymedia-Modem in den DSL-Eingang des Cisco-Routers eingesteckt.

WAN-Einstellungen im CISCO-Router auf DHCP gestellt – alles blinkte hektisch am Cisco und am Unitymedia-Modem.

  • Kein Internetzugang,
  • DHCP ergab keinen WAN-IP-Lease am Router …

16:50 Uhr

Na klar. War ja keine FritzBox!. Also selbige mitgebrachte ausgepackt, Ethernetkabel vom Unitymedia-Modem in den DSL-Port gesteckt, WAN-Einstellungen auf DHCP gestellt.

  • Kein Internetzugang,
  • DHCP ergab keinen WAN-IP-Lease am Router …

17:00 Uhr

Jetzt doch noch den D-Link-Router ausgepackt, Ethernetkabel vom Unitymedia-Modem in den DSL-Port gesteckt, WAN-Einstellungen auf DHCP gestellt.

Der aufmerksame Leser ahnt es … und ich starrte ungläubig auf die Weboberflächen und Protokolle der Router.

17:10 Uhr

Jetzt doch einmal bei Unitymedia reinschauen. Die haben doch sicher irgendwo Infos hinterlegt, wie denn fremde Router zu konfigurieren seien. Vielleicht mache ich ja irgendetwas falsch.
Haben sie natürlich nicht – sie wollen ja etwas mit der 0900er-Hotline verdienen. Na klar. Die kostenlose Installations-Hotline ist völlig überlastet und wir geben nach 15 Minuten Warteschleife entnervt mit blutigen Ohren auf obwohl wir gleich dran wären, wie die Ansage beteuert.
Vermutlich wären wir dort sowieso abgeblitzt, weil der Anschluss & das Modem ja klaglos funktionieren. Was hat Unitymedia schon mit einem blöden Cisco-/FritzBox!-/D-Link-Router zu schaffen, man liefert ja eigene, wenn der Kunde es will …

17:25 Uhr

MacBook nochmal per Kabel an das Modem und Onkle Google befragt. In einem der von hilflosen Noops übervölkerten Foren mit immer der gleichen Frage und Tonnen von unsinnigen Protokollauszügen und völlig wahnsinnigen Ratschlägen anderer hilfloser  Noops dann der entscheidende Hinweis eines abgeklärten Users :

Einfach mal das Unitymedia-Modem per Strom-Entzug neustarten,
dann funktioniert es auch mit DHCP & Co. am WAN-Zugang.

Mir war zwar nicht klar, warum das helfen soll, DHCP ist DHCP, der Dienst funktioniert ja offensichtlich auch am MacBook per Ethernet – warum nicht an den Routern und was sollte ein Neustart daran ändern?

Aber  — Versuch macht kluch …

17:28:30 Uhr

DSL-LED am Cisco beruhigt sich, WAN-IP ist per DHCP zugeteilt, Internetzugang funktioniert.

 

Also – wenn man keine / zuviel Ahnung hat – einfach mal Stecker ziehen  …