Im Prinzip einfach …

Parallels Desktop für Mac ist eine wunderbare Möglichkeit, um lästiges Windows dorthin zu verbannen, wo es hingehört – in die Dose … äh … virtuelle Maschine (VM).

Eine solche virtuelle Dose reicht allemal aus, um Windows hin und wieder kontrolliert zu irgendeinem Zweck aufzuwecken – zum Beispiel für die Entwicklung oder den Test von Programmen. Mit wenigen Mausklicks ist ein Snapshot angelegt und jede Verschlimmbesserung des Systems ist noch einfacher rückgängig gemacht, als es mit Windows selbst möglich wäre.

Möchte man für den selben Zweck mehrere Mac OS X – Versionen vorhalten, geht das mittlerweile genauso mit Parallels. Natürlich gelten in dem Fall die gleichen Lizenzbedingungen und Systemvoraussetzungen , wie bei einer Installation auf einem realen Mac.
Es hat mich heute Nachmittag einiges an Recherche und Zeit gekostet – bis ich Mavericks in eine VM installiert hatte.

Im Prinzip einfach – man muss nur wissen wie und das möchte ich Euch mit einem kleinen HowTo nicht vorenthalten.
Ihr findet es unter den Software-Tipps …

p.s.
Mac OS X Lion und Mac OS X Mountain Lion lassen sich übrigens auf die selbe Art und Weise in die virtuelle VM installieren !!

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Sachen gibt’s ….

Weil bei meinem altersschwachen MacMini das DVD-Laufwerk den Geist aufgegeben hatte, lebt schon seit einiger Zeit ein günstiges, externes DVD-RW-Laufwerk von Samsung im Stromzoo:

IMG_1366

TSSTcorp CDDVDW SE-S084D

Samsung SE-S084D
Specs

Aus der Abteilung muss man nicht wissen, ist aber interessant: TSST heißt übrigens Toshiba Samsung Storage Technologies …

Bis heute hat es auch wunderbar funktioniert. Es ist nicht immer das Schnellste beim Einlesen von DVDs oder CDs aber es funktionierte bisher ohne Probleme.

Bisher.

Mittlerweile besitze ich einen MacMini Server, den ich u.A. als iTunes-Medienserver i.V.m. einem AppleTV im Netzwerk nutze.
Seit Wochen bin ich damit beschäftigt, die Video-Sammlung meiner besseren Hälfte zu digitalisieren. Immer, wenn ich ein wenig Zeit habe, schiebe ich schnell eine DVD ‚rein und lasse sie nach iTunes einlesen.
Klappt ohne Probleme.

Bisher.

Heute verweigerte der externe DVD-Player den ordnungsgemäßen Dienst. Die DVD wurde nicht als solche und mit dem zugehörigen Titel gemountet. Stattdessen erschien nach endlosen Minuten blau flackernder LED, mit der überhaupt deutlich wurde, dass der DVD-Player irgendetwas machte, ein Festplattensymbol mit der Bezeichnung TSIFAT auf dem Desktop.

TSIFAT

Das konnte man auch öffnen und bekam dann auch den Ordner mit den Videodateien zu sehen.
Jedoch konnte kein Programm damit etwas anfangen. Sie wurden zwar angezeigt, waren aber für das System offensichtlich nicht lesbar.

Das Auswerfen dieser „Festplatte“ vom System aus war ohne Weiteres möglich, warf ich die DVD am Player aus, bekam ich eine Meldung, als hätte ich eine USB-Festplatte abgezogen, ohne sie auszuwerfen:

FPM3

Einigermaßen verwirrt habe ich dann den Festplattenmanager zu Rate gezogen. Er wies die DVD dann auch als MS DOS-formatierte FAT-Partition aus:

FPM1
FPM2

Im Gegensatz zu mir wußte Onkel Google mal wieder Bescheid.
Anscheinend gehöre ich zu den 3 Menschen weltweit, die von diesem Problem gefunden werden musssten …
Mit dem Stichwort TSFIFAT gesucht, traf ich direkt in den ersten 10 Links auf den entscheidenden Forumseintrag, der genau mein Problem umschrieb.

Die Lösung des Rätsels ist wohl eine hardwarebasierte Emulationsmöglichkeit, dem angeschlossenen System die CD/DVD als FAT-formatierte Festplatte anzubieten.
Warum auch immer man das machen wollen würde …
Zweimaliges Drücken auf die Auswurftaste bei geöffneter Schublade aktiviert und deaktiviert diesen Modus.
Wer hätte das gedacht ….

Da habe ich wohl einmal zu oft ungeduldiger Weise auf die Taste gedrückt.

Ist der Emulationsmodus eingeschaltet, leuchtet die LESE-/Schreib-LED dauerhaft – stimmt, war mir schon aufgefallen.

IMG_1368

Also wie in dem Forumseintrag empfohlen, habe ich zweimal hintereinander die Auswurftaste bei geöffneter Schulade gedrückt, eine etwas hakelige Fingerübung, deren Erfolg aber sofort sichtbar wird, wenn die LED erlischt.
Wieder eingeschoben, erkennt der DVD-Player die DVD und ebenso das System.

Sachen gibt’s ….

Wenn dieser Post jemandem geholfen hat, würde ich mich über ein kurzes Dankeschön als Kommentar und ggfls. die Verlinkung in anderen Blogs oder Foren freuen !!

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I had a dream …..

… von einem Handy für meine Eltern, dass ich via Internet konfigurieren & fernsteuern kann …..

Wessen Eltern jenseits der 70 sind, der kennt das Problem.

Die Eltern nutzen Handys, die ihr Mindesthaltbarkeitsdatum um Jahre überschritten haben.
Die daumennagelgroßen Displays kann man nicht mal ohne Sonnenlicht ablesen, geschweige denn mit.
Die Tastenfunktionen erklären sich nicht einmal durch die mikroskopisch kleinen, kryptischen Symbole, die zwischenzeitlich ohnehin durch Abnutzung nicht mehr zu erkennen sind.
Die Menüstruktur ist von den Entwicklern offensichtlich ausgewürfelt worden oder für sie wurden anhand der Anzahl von Untermenüs unter Untermenüs von Untermenüs der Untermenüs bezahlt.
Die Qualität der Fotos der verschrammten Plastiklinsen erreicht gerade einmal die von frühen Daguerreotypien um 1840.

Die Besuche werden immer öfters von Neukonfigurationsorgien der Steinzeithandys beherrscht, weil „das Ding sich wieder irgendwie verstellt hat – ich hab nix gemacht“ oder vergessen wurde, wie man die neue Telefonnummer von Tante Paula  eingibt.

Wenn dann öfters beim Anblick der Funktionen der Smartphones der Nachkommenschaft der Wunsch geäußert wird „Das möchte ich auch machen können mit dem Handy“, kommt man schnell auf die Idee, den Eltern ein passendes Smartphone zu besorgen.

iPhone ist keine Lösung

Als gläubiger Apple-Jünger liegt mir natürlich nichts näher. als meinen Eltern ein iPhone zu besorgen. Die Bedienung ist eingängig – ich kenne sie im Schlaf oder kann sie auf dem eigenen nachvollziehen – die Funktionen sind stabil und einfach zu erreichen. Wenn die Eltern – wie meine – dann noch ein MacBook besitzen, denkt man auch gleich an die einfache Vernetzung von Kontakten, Emails und Fotos via Cloud.
Allerdings gibt es zwei nicht unerhebliche Gründe, weswegen sich ein iPhone nicht als Senioren-Smartphone eignet:

  • es existiert keine Fernsteuerungssoftware für den privaten Gebrauch, mit der ich bei Bedienungsproblemen helfen, Updates initiieren & das iPhone aus der Ferne konfigurieren kann
  • es ist schlichtweg zu teuer, um bei spargewohnten Senioren auf dem Wunschzettel zu landen.

Android ist auch keine Alternative

Eine bezahlbare Alternative stellen fraglos die Smartphones mit Android dar.
Die Funktionalitäten sind vergleichbar, eine gewisse Fernbedienbarkeit (zumindest hinsichtlich der Neuanlage, Löschen und Verändern von Kontakten, Emails & Terminen) ist durch die Anbindung an ein Google-Account gegeben.
Aber auch hier fehlt eine Fernsteuerbarkeit (abgesehen von Lösungen, für die das Handy gerootet werden muss).
Und die Bedienung ist teilweise sehr umständlich – zumindest im Hinblick auf eine Zusammenarbeit mit dem MAC und überhaupt – aber das ist Thema eines anderen Beitrags (coming soon).

Die Lösung heißt TeamViewer …

In Gestalt einer Meldung in einem der unzähligen Newsletter, die ich beziehe, flatterte dann die Lösung der Probleme ins Haus.

Teamviewer QuickSupport App für Android-Smartphones von Samsung

TeamViewer kenne ich schon lange und nutze ihn für eigene PCs und MACs.
Für mich lag es also nahe, dass dies die Lösung meiner Probleme sein könnte …

 … oder doch nicht?

Ich bin natürlich vorsichtig und versuchte zunächst herauszufinden, für welche Handys von Samsung Teamviewer geeignet ist. Im Artikel wurde lediglich Android ab 2.3 und Samsung als Grundbedingung genannt.

Im Samsung-Appstore gibt es dann eine Auflistung der geeigneten Modelle. Es sind keineswegs alle.

Nach kurzer Zeit ist das im Moment preisgünstigste herausgefunden:

das Samsung Galaxy Gio (GT-S5660).

Schnell bei Amazon bestellt, geliefert bekommen, ausgepackt, konfiguriert und die App installiert.

Ergebnis nach dem Start der App:

Die Fehlermeldung entspricht schließlich auch dem tatsächlichen Ergebnis.
Ist die App gestartet, kann das Handy auch vom steuernden PC/MAC etc. verbunden werden.

Die Verbindung wird auch auf dem Handy und dem PC angezeigt – eine Bildschirmübertragung vom Smartphone geschieht nicht.

Hat ja die Fehlermeldung auch schon prophezeit.

Das Ergebnis ist mit steuerndem PC, MAC, iPad, iPhone oder Teamviewer-WebAccount exakt dasselbe. Das Problem scheint also an der App auf dem Handy zu liegen.

Es funktioniert grundsätzlich

Mit einem Samsung Galaxy S (GT-i9001), das sich auch auf der Kompatibilitätsliste befindet, habe ich die Funktion erfolgreich testen können.
Es funktioniert also grundsätzlich.

Vorläufiger Stand

Daher habe ich wie in der Fehlermeldung angeboten, am 27.08.2012 per Email Kontakt zum Support von TeamViewer aufgenommen.

Der Support reagierte sehr schnell, bat am 30.08.2012 um Log-Dateien und die Installation der  neuesten Versionen. Beides hat er bekommen, gepaart mit einer ausführlichen Beschreibung des Fehlers und der edienungsschritte als PDF-Dokument – im Moment warte ich nach einer nochmaligen Rückfrage des Supports auf die Antwort und werde nachberichten.

Stand 03.09.2012
Der Support hat sich umgehend wieder bei mir gemeldet, diesmal der -Senior Support Technican- …

Man dankt für die Nachricht und weist darauf hin, dass die Entwicklungsabteilung bereits mit Samsung in Kontakt steht, die Ursache für das Problem zu finden.
Hört sich gut an – ist aber sicher nur ein Textbaustein aus dem Antwortbaukasten.

Stand 13.09.2012
Als höflicher Mensch und im Bewußtsein darüber, dass es sicher kein einfaches Problem zu sein scheint, warte ich noch immer geduldig …
Bisher gab es noch keine erneute Reaktion seitens des Supports von Teamviewer.
Ich kann mir indes auch nur schwer vorstellen, dass Samsung als kostenorientiertes Unternehmen an der Lösung eines Problemes interessiert ist, dass ein nicht mehr im Verkauf befindliches Handy betrifft.

Stand 17.09.2012
Der Support von Samsung scheint nun eine einfache Lösung für das Problem gefunden zu haben.
Das von mir aufgrund der im Appstore als kompatibel gelisteten Handys gekaufte GIO ist nunmehr nicht mehr in der Liste der kompatiblen Handys enthalten.

Wie hat Samsung denn die Handys für die ursprüngliche Liste ausgewählt ? Gewürfelt ?

Jetzt habe ich ein Handy zuhause, dass ich genau wegen seiner Auflistung in dieser Liste gekauft habe, stelle fest, dass genau die versprochene Komaptibilität nicht gegeben ist und nun verschwindet es klammheimlich von der Liste.

Das ist Kundenservice at a glance … Hut ab Samsung !

Jetzt weiß ich, warum diese Art Handy als Bar-Type bezeichnet werden.
Es hat für mich jetzt in etwa soviel Nutzen wie ein Backstein …

Aber wie sagte schon uns Franz ….  schaumerma

Stand 28.09.2012

Das Samsung GIO ist mittlerweile wieder in der Liste der kompatiblen Handys enthalten und es gibt ein Update der App auf Version V7.0.640.

Der Support von TeamViewer hat mir für meine Geduld gedankt und mich auf dieses Update hingewiesen.
Während es auf der Teamviewer-Webseite verständlicherweise zuerst verfügbar war, ist es am selben Tag auch im Google Playstore online verfügbar. Im Samsung AppStore fehlt sie bis heute Vormittag (01.10.2010) immer noch …..

Leider hat die neue Version nach wie vor keine Änderung gebracht …. es geht also in eine neue Runde …..

Hat Laotse schon Internet gehabt ?

Ich bin mir nicht sicher ob der chinesische Philosoph Laotse nicht vielleicht doch schon das Internet vorausgesehen hat.
Oder zumindest die Telekom.
Vermutlich hat er aber eine Ahnung gehabt von dem, was für eine unheilige Allianz entsteht, wenn „Angst essen Seele auf“, und deutscher Regelungswahn mit kommunikativer Inkompetenz zusammenprallen:

Der nette Dickhäuter hat natürlich nichts mit der in diesem Artikel kritisierten Telekom gemein !

Dieses Zitat, das Laotse zugeschrieben wird, wurde mir heute in der Realität verdeutlicht.

Vorspiel

Eine Kollegin (sie beherrscht übrigens das lautlose Töten, tanzt grazil Ballett und beherrscht japanisch in Wort und Schrift ) weilt zur Zeit in der Heimat von CSI – in Miami.
Weil Sie daher die Sendung eines Konzertes Ihres Lieblingstenors nicht selbst aufnehmen konnte, bat Sie mich, dies für Sie zu erledigen.

Hauptakt

Ausgestattet mit Software, Termin, einem halben Dutzend Erinnerungen per iPhone, Email & Co. und was man als notorischer Terminautist so alles benötigt, habe ich fröhlich aufgenommen (was nur zur Hälfte funktioniert hat – aber das ist ein anderes Thema).
Alsbald kam mir die Idee, dass ich das Ergebnis der Kollegin doch per Download zur Verfügung stellen könnte.
Dann hätte sie doch die Möglichkeit, die Arien bei 38° am Strand von Miami Beach zu geniessen.

Gesagt – getan. Als Nerd von Welt besitzt man schließlich nicht umsonst ein gutes halbes Dutzend Cloudspaces. Man weiß ja schließlich nie, ob man nicht plötzlich und unerwartet Daten im Umfang der Abrechnungsdaten von Aldi Nord im ersten Halbjahr 2011 mal ebend irgendwem zum Download anbieten muss.

Oder eben ein 75 MB großes MP3-File.

Die Telekom hatte mir 25 GB Platz auf der magentafarbenen Wolke geschenkt, weil ich ja mein iPhone bei der Telekom betreibe.
Endlich also hatte ich einen Grund mich zu revanchieren und den Platz auch zu nutzen.
Auch wenn sich 75 MB in einem 25 GB-Space reichlich verloren vorkommen müssen.

Die Telekom-Cloud wird mit dem sogenannten Mediencenter verwaltet. Hier speichert man jegliche Art von Dateien und kann sie ebenso beliebig mit seinen Freunden teilen:

Man legt also einen Share an, lässt ihn passwortschützen und lädt die Datei hoch.

Dann gibt man den Share frei, schreibt mit einem Formular eine nette Nachricht und weist den Freund/den Bekannten auf die Downloadmöglichkeit hin.

Tragödie

Dieser wird nun von der Telekom mit einer bunten Email beglückt, in der er/sie auf den Download hingewiesen wird. In der Mail wird praktischerweise ein Button angeboten, der gleich zum Download führen soll.
Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass der Download paswortgeschützt sei und aus Sicherheitsgründen eine weitere Mail eintreffen wird, in der das Passwort mitgeteilt wird.

Toll, wie sehr die Telekom um die Sicherheit bemüht ist.

Wir warten heute noch auf diese Mail.
Sie kommt auch nicht.                                 (s. Nachtrag)
Denn es gibt nichts downzuloaden.
Die angeblich in den Share hochgeladenen Datei liegt tatsächlich im Rootverzeichnis des Cloudspeichers. Und da komme nur ich an sie heran.

Nachspiel

Versuche, sie in den Share zu verschieben, werden mit der Meldung beschieden, dass aus „lizenzrechtlichen Gründen keine Musikdateien in einen Share verschoben werden“ können.

Aha. Muss einem ja auch mal gesagt werden.
Passenderweise vielleicht gleich schon beim Versuch, sie in einen Share hochzuladen, oder beim Versuch, einen Share freizugeben, in dem nichts liegt. Oder irgendwann an irgendeiner irgendwie sinnvollen Stelle.

Die Telekom entscheidet sich lieber dazu, NICHTS zu tun.
Das aber mit sehr viel Mühe.

Laotse wusste das schon vor hunderten von Jahren … ich seit heute auch.

p.s.

STRATO macht nicht soviel Wind um lizenrechtliche Probleme von Musikdateien, deren Inhalt sie gar nicht bewerten kann.
Der Download war nach ein paar Minuten eingerichtet und die Prodzedur deutlich transparenter.
Die Mails sind auch nicht so bunt und man muss sich das Kennwort selbst ausdenken.

Nachtrag

Heute morgen fand ich im SPAM doch noch die Passwortmail der Telekom.
Sie haben sich sich nur reichlich Zeit gelassen mit der Mail. Zudem landete sie prompt im SPAM.

Ich wusste gar nicht, wie gut mein SPAM-Filter ist ….

Beruhigungspille für Trojaner-Paranoiker

Wer angesichts der Schreckensmeldung, das eventuell vermutlich vielleicht 1% der weltweit installierten MACs von einem Trojaner eventuell möglicherweise infiziert sind oder schätzungsweise auch nicht, in Schreckstarre verfällt, der findet hier einen Tipp, wie er der quälenden Ungewissheit abhelfen kann ….

F-Secure, eines der Unternehmen, die von diesem und anderen Zückerchen für die hungrige Meute der Virenparanoiker gut profitiert, hat sich der armen MAC-Userseelen angenommen und eine Anleitung ins Netz gestellt.

Mit Hilfe dieser Anleitung kann der Infektionshypochonder prüfen, ob sein Apfel-PC infiziert ist und man erfährt, wie der Trojaner beseitigt werden kann.

Viel Spaß beim Gruseln, viel Spannung bei der Suche und viel Glück beim Desinfizieren ….

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Anatomie eines Freitagnachmittages …

An einem Sonnigen Freitagnachmittag im März ….

Beim Schwager in spe sollte der Router von Arcor auf Unitymedia umgestellt werden. Kein Problem, sind wir in drei Minuten mit durch.

Der Schwager hatte sich entgegen meiner Empfehlung vor einem guten Jahr, anlässlich der Neuerwerbs eines Medion-Notebooks und eines Canon MFP mit WLAN vom allwissenden ProMarkt-Verkäufer einen CISCO-Router aufschwatzen lassen, weil „der alles kann, was Sie brauchen“ und der ganze Schnickschnack der FritzBox! dort gottseidank fehlt.
Deswegen sei er auch billiger.
Das letzte Argument zählte natürlich und mein Schwager bekam einen WLAN-Router, der eben nicht alles konnte – aber das wäre  ein eigenes Thema.

Deswegen war ich nun zwar recht forsch mit meiner Angabe, dass die Umstellung eine 3-Minuten-Sache wäre. Aber da ich wußte, dass der Router durchaus DHCP als Verbindungsoption anbot, war ich mir recht sicher.
So ganz sicher auch wieder nicht, weshalb ich einen D-Link und eine FritzBox! als  Referenzgeräte mitnahm. beide kann ich mit verbundenen Augen und auf dem Rücken gefesselten Händen administrieren. Da konnte also nix schiefgehen.

Eigentlich nicht – letztlich aber doch.

16:35 Uhr

Angekommen, Ethernet-Kabel vom Unitymedia-Modem mit MacBook verbunden, MacBook auf LAN mit DHCP eingestellt.

  • Internet funktioniert auf dem MacBook,
  • MacBook-LAN mach DHCP am Modem,
  • alles in Butter – Internetzugang funktioniert also grundsätzlich.
  • Nur noch Minutensache bis alles funktioniert.

16:40 Uhr

Unitymedia-Modem in den DSL-Eingang des Cisco-Routers eingesteckt.

WAN-Einstellungen im CISCO-Router auf DHCP gestellt – alles blinkte hektisch am Cisco und am Unitymedia-Modem.

  • Kein Internetzugang,
  • DHCP ergab keinen WAN-IP-Lease am Router …

16:50 Uhr

Na klar. War ja keine FritzBox!. Also selbige mitgebrachte ausgepackt, Ethernetkabel vom Unitymedia-Modem in den DSL-Port gesteckt, WAN-Einstellungen auf DHCP gestellt.

  • Kein Internetzugang,
  • DHCP ergab keinen WAN-IP-Lease am Router …

17:00 Uhr

Jetzt doch noch den D-Link-Router ausgepackt, Ethernetkabel vom Unitymedia-Modem in den DSL-Port gesteckt, WAN-Einstellungen auf DHCP gestellt.

Der aufmerksame Leser ahnt es … und ich starrte ungläubig auf die Weboberflächen und Protokolle der Router.

17:10 Uhr

Jetzt doch einmal bei Unitymedia reinschauen. Die haben doch sicher irgendwo Infos hinterlegt, wie denn fremde Router zu konfigurieren seien. Vielleicht mache ich ja irgendetwas falsch.
Haben sie natürlich nicht – sie wollen ja etwas mit der 0900er-Hotline verdienen. Na klar. Die kostenlose Installations-Hotline ist völlig überlastet und wir geben nach 15 Minuten Warteschleife entnervt mit blutigen Ohren auf obwohl wir gleich dran wären, wie die Ansage beteuert.
Vermutlich wären wir dort sowieso abgeblitzt, weil der Anschluss & das Modem ja klaglos funktionieren. Was hat Unitymedia schon mit einem blöden Cisco-/FritzBox!-/D-Link-Router zu schaffen, man liefert ja eigene, wenn der Kunde es will …

17:25 Uhr

MacBook nochmal per Kabel an das Modem und Onkle Google befragt. In einem der von hilflosen Noops übervölkerten Foren mit immer der gleichen Frage und Tonnen von unsinnigen Protokollauszügen und völlig wahnsinnigen Ratschlägen anderer hilfloser  Noops dann der entscheidende Hinweis eines abgeklärten Users :

Einfach mal das Unitymedia-Modem per Strom-Entzug neustarten,
dann funktioniert es auch mit DHCP & Co. am WAN-Zugang.

Mir war zwar nicht klar, warum das helfen soll, DHCP ist DHCP, der Dienst funktioniert ja offensichtlich auch am MacBook per Ethernet – warum nicht an den Routern und was sollte ein Neustart daran ändern?

Aber  — Versuch macht kluch …

17:28:30 Uhr

DSL-LED am Cisco beruhigt sich, WAN-IP ist per DHCP zugeteilt, Internetzugang funktioniert.

 

Also – wenn man keine / zuviel Ahnung hat – einfach mal Stecker ziehen  …

 

Mit Windows wäre das nicht passiert …

… es ist mal wieder so weit gewesen …

Immer wenn mir auffällt, dass irgendetwas am MacBook komischerweise nicht funktioniert, dann komme ich nach kurzem Nachdenken wieder darauf.

Heute begegnete mir die nebenstehende Meldung, als ich iMovie starten wollte, um ein altes Video auf Hochkant zu drehen, das meine Tochter vor einigen Jahren mit einer Fotokamera fabriziert hatte.

Mit iMovie ist das im Handumdrehen erledigt. Eigentlich – wenn es denn startet.

Die Meldung war denn auch an sich Blödsinn. Denn eine Quartz Extreme – fähige Grafikkarte hat mein MacBook. Auch wenn es nicht ganz taufrisch ist ( 2008 ), ist es mit einer Intel Onboard-Grafik ausgestattet, die diese in der Fehlermeldung reklamierte Eigenschaft durchaus besitzt.

Die Fehlermeldung ist eigentlich typisch für PowerPC-Macs und solte auf IntelMacs eigentlich gar nicht zu sehen sein.

Grafikchip kaputt ? Update-Probleme ? Software strubbelig ?

Weit gefehlt ….

Einfach mal das MacBook neustarten ….

Richtig, da war es wieder.
Das MacBook gibt mir nach längerer Zeit zu verstehen, dass es mal wieder neu gestartet werden möchte ….

Mein MacBook habe ich ständig dabei, zuhause, auf der Arbeit, wenn ich länger unterwegs bin etc.. Und ich genieße es, dass es nach dem Aufklappen quasi unmittelbar wach ist. Deswegen klappe ich es immer nur zu und es dämmert im Ruhezustand.
Seit ich eine SSD eingebaut habe, ist es unmittelbar hochgefahren, bis der Bildschirm komplett erleuchtet ist. WLAN ist da, wenn ich mein Passwort eingegeben habe. Es gibt keinerlei Startvorgang. Always on also. Genauso will ich es.
Da ich es täglich nutze und ansonsten oft am Strom habe, fällt mir häufig über Wochen oder früher auch schon einmal über 3 Monate auf, dass ich es länger nicht neu gestartet habe, weil irgendeine Funktion unerklärlicherweise nicht rund läuft.

Das war heute auch wieder der Fall. Nach dem Neustart lief auch iMovie ohne Fehlermeldung 🙂 ….

Mit einem Windows-Notebook wäre das nicht passiert … dafür wird es allzu häufig neu gestartet.
Tage-, wochen, gar monatelang on, das ist mir bei einem Windows-Notebook noch nie begegnet.