Sachen gibt’s ….

Weil bei meinem altersschwachen MacMini das DVD-Laufwerk den Geist aufgegeben hatte, lebt schon seit einiger Zeit ein günstiges, externes DVD-RW-Laufwerk von Samsung im Stromzoo:

IMG_1366

TSSTcorp CDDVDW SE-S084D

Samsung SE-S084D
Specs

Aus der Abteilung muss man nicht wissen, ist aber interessant: TSST heißt übrigens Toshiba Samsung Storage Technologies …

Bis heute hat es auch wunderbar funktioniert. Es ist nicht immer das Schnellste beim Einlesen von DVDs oder CDs aber es funktionierte bisher ohne Probleme.

Bisher.

Mittlerweile besitze ich einen MacMini Server, den ich u.A. als iTunes-Medienserver i.V.m. einem AppleTV im Netzwerk nutze.
Seit Wochen bin ich damit beschäftigt, die Video-Sammlung meiner besseren Hälfte zu digitalisieren. Immer, wenn ich ein wenig Zeit habe, schiebe ich schnell eine DVD ‚rein und lasse sie nach iTunes einlesen.
Klappt ohne Probleme.

Bisher.

Heute verweigerte der externe DVD-Player den ordnungsgemäßen Dienst. Die DVD wurde nicht als solche und mit dem zugehörigen Titel gemountet. Stattdessen erschien nach endlosen Minuten blau flackernder LED, mit der überhaupt deutlich wurde, dass der DVD-Player irgendetwas machte, ein Festplattensymbol mit der Bezeichnung TSIFAT auf dem Desktop.

TSIFAT

Das konnte man auch öffnen und bekam dann auch den Ordner mit den Videodateien zu sehen.
Jedoch konnte kein Programm damit etwas anfangen. Sie wurden zwar angezeigt, waren aber für das System offensichtlich nicht lesbar.

Das Auswerfen dieser „Festplatte“ vom System aus war ohne Weiteres möglich, warf ich die DVD am Player aus, bekam ich eine Meldung, als hätte ich eine USB-Festplatte abgezogen, ohne sie auszuwerfen:

FPM3

Einigermaßen verwirrt habe ich dann den Festplattenmanager zu Rate gezogen. Er wies die DVD dann auch als MS DOS-formatierte FAT-Partition aus:

FPM1
FPM2

Im Gegensatz zu mir wußte Onkel Google mal wieder Bescheid.
Anscheinend gehöre ich zu den 3 Menschen weltweit, die von diesem Problem gefunden werden musssten …
Mit dem Stichwort TSFIFAT gesucht, traf ich direkt in den ersten 10 Links auf den entscheidenden Forumseintrag, der genau mein Problem umschrieb.

Die Lösung des Rätsels ist wohl eine hardwarebasierte Emulationsmöglichkeit, dem angeschlossenen System die CD/DVD als FAT-formatierte Festplatte anzubieten.
Warum auch immer man das machen wollen würde …
Zweimaliges Drücken auf die Auswurftaste bei geöffneter Schublade aktiviert und deaktiviert diesen Modus.
Wer hätte das gedacht ….

Da habe ich wohl einmal zu oft ungeduldiger Weise auf die Taste gedrückt.

Ist der Emulationsmodus eingeschaltet, leuchtet die LESE-/Schreib-LED dauerhaft – stimmt, war mir schon aufgefallen.

IMG_1368

Also wie in dem Forumseintrag empfohlen, habe ich zweimal hintereinander die Auswurftaste bei geöffneter Schulade gedrückt, eine etwas hakelige Fingerübung, deren Erfolg aber sofort sichtbar wird, wenn die LED erlischt.
Wieder eingeschoben, erkennt der DVD-Player die DVD und ebenso das System.

Sachen gibt’s ….

Wenn dieser Post jemandem geholfen hat, würde ich mich über ein kurzes Dankeschön als Kommentar und ggfls. die Verlinkung in anderen Blogs oder Foren freuen !!

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I had a dream …..

… von einem Handy für meine Eltern, dass ich via Internet konfigurieren & fernsteuern kann …..

Wessen Eltern jenseits der 70 sind, der kennt das Problem.

Die Eltern nutzen Handys, die ihr Mindesthaltbarkeitsdatum um Jahre überschritten haben.
Die daumennagelgroßen Displays kann man nicht mal ohne Sonnenlicht ablesen, geschweige denn mit.
Die Tastenfunktionen erklären sich nicht einmal durch die mikroskopisch kleinen, kryptischen Symbole, die zwischenzeitlich ohnehin durch Abnutzung nicht mehr zu erkennen sind.
Die Menüstruktur ist von den Entwicklern offensichtlich ausgewürfelt worden oder für sie wurden anhand der Anzahl von Untermenüs unter Untermenüs von Untermenüs der Untermenüs bezahlt.
Die Qualität der Fotos der verschrammten Plastiklinsen erreicht gerade einmal die von frühen Daguerreotypien um 1840.

Die Besuche werden immer öfters von Neukonfigurationsorgien der Steinzeithandys beherrscht, weil „das Ding sich wieder irgendwie verstellt hat – ich hab nix gemacht“ oder vergessen wurde, wie man die neue Telefonnummer von Tante Paula  eingibt.

Wenn dann öfters beim Anblick der Funktionen der Smartphones der Nachkommenschaft der Wunsch geäußert wird „Das möchte ich auch machen können mit dem Handy“, kommt man schnell auf die Idee, den Eltern ein passendes Smartphone zu besorgen.

iPhone ist keine Lösung

Als gläubiger Apple-Jünger liegt mir natürlich nichts näher. als meinen Eltern ein iPhone zu besorgen. Die Bedienung ist eingängig – ich kenne sie im Schlaf oder kann sie auf dem eigenen nachvollziehen – die Funktionen sind stabil und einfach zu erreichen. Wenn die Eltern – wie meine – dann noch ein MacBook besitzen, denkt man auch gleich an die einfache Vernetzung von Kontakten, Emails und Fotos via Cloud.
Allerdings gibt es zwei nicht unerhebliche Gründe, weswegen sich ein iPhone nicht als Senioren-Smartphone eignet:

  • es existiert keine Fernsteuerungssoftware für den privaten Gebrauch, mit der ich bei Bedienungsproblemen helfen, Updates initiieren & das iPhone aus der Ferne konfigurieren kann
  • es ist schlichtweg zu teuer, um bei spargewohnten Senioren auf dem Wunschzettel zu landen.

Android ist auch keine Alternative

Eine bezahlbare Alternative stellen fraglos die Smartphones mit Android dar.
Die Funktionalitäten sind vergleichbar, eine gewisse Fernbedienbarkeit (zumindest hinsichtlich der Neuanlage, Löschen und Verändern von Kontakten, Emails & Terminen) ist durch die Anbindung an ein Google-Account gegeben.
Aber auch hier fehlt eine Fernsteuerbarkeit (abgesehen von Lösungen, für die das Handy gerootet werden muss).
Und die Bedienung ist teilweise sehr umständlich – zumindest im Hinblick auf eine Zusammenarbeit mit dem MAC und überhaupt – aber das ist Thema eines anderen Beitrags (coming soon).

Die Lösung heißt TeamViewer …

In Gestalt einer Meldung in einem der unzähligen Newsletter, die ich beziehe, flatterte dann die Lösung der Probleme ins Haus.

Teamviewer QuickSupport App für Android-Smartphones von Samsung

TeamViewer kenne ich schon lange und nutze ihn für eigene PCs und MACs.
Für mich lag es also nahe, dass dies die Lösung meiner Probleme sein könnte …

 … oder doch nicht?

Ich bin natürlich vorsichtig und versuchte zunächst herauszufinden, für welche Handys von Samsung Teamviewer geeignet ist. Im Artikel wurde lediglich Android ab 2.3 und Samsung als Grundbedingung genannt.

Im Samsung-Appstore gibt es dann eine Auflistung der geeigneten Modelle. Es sind keineswegs alle.

Nach kurzer Zeit ist das im Moment preisgünstigste herausgefunden:

das Samsung Galaxy Gio (GT-S5660).

Schnell bei Amazon bestellt, geliefert bekommen, ausgepackt, konfiguriert und die App installiert.

Ergebnis nach dem Start der App:

Die Fehlermeldung entspricht schließlich auch dem tatsächlichen Ergebnis.
Ist die App gestartet, kann das Handy auch vom steuernden PC/MAC etc. verbunden werden.

Die Verbindung wird auch auf dem Handy und dem PC angezeigt – eine Bildschirmübertragung vom Smartphone geschieht nicht.

Hat ja die Fehlermeldung auch schon prophezeit.

Das Ergebnis ist mit steuerndem PC, MAC, iPad, iPhone oder Teamviewer-WebAccount exakt dasselbe. Das Problem scheint also an der App auf dem Handy zu liegen.

Es funktioniert grundsätzlich

Mit einem Samsung Galaxy S (GT-i9001), das sich auch auf der Kompatibilitätsliste befindet, habe ich die Funktion erfolgreich testen können.
Es funktioniert also grundsätzlich.

Vorläufiger Stand

Daher habe ich wie in der Fehlermeldung angeboten, am 27.08.2012 per Email Kontakt zum Support von TeamViewer aufgenommen.

Der Support reagierte sehr schnell, bat am 30.08.2012 um Log-Dateien und die Installation der  neuesten Versionen. Beides hat er bekommen, gepaart mit einer ausführlichen Beschreibung des Fehlers und der edienungsschritte als PDF-Dokument – im Moment warte ich nach einer nochmaligen Rückfrage des Supports auf die Antwort und werde nachberichten.

Stand 03.09.2012
Der Support hat sich umgehend wieder bei mir gemeldet, diesmal der -Senior Support Technican- …

Man dankt für die Nachricht und weist darauf hin, dass die Entwicklungsabteilung bereits mit Samsung in Kontakt steht, die Ursache für das Problem zu finden.
Hört sich gut an – ist aber sicher nur ein Textbaustein aus dem Antwortbaukasten.

Stand 13.09.2012
Als höflicher Mensch und im Bewußtsein darüber, dass es sicher kein einfaches Problem zu sein scheint, warte ich noch immer geduldig …
Bisher gab es noch keine erneute Reaktion seitens des Supports von Teamviewer.
Ich kann mir indes auch nur schwer vorstellen, dass Samsung als kostenorientiertes Unternehmen an der Lösung eines Problemes interessiert ist, dass ein nicht mehr im Verkauf befindliches Handy betrifft.

Stand 17.09.2012
Der Support von Samsung scheint nun eine einfache Lösung für das Problem gefunden zu haben.
Das von mir aufgrund der im Appstore als kompatibel gelisteten Handys gekaufte GIO ist nunmehr nicht mehr in der Liste der kompatiblen Handys enthalten.

Wie hat Samsung denn die Handys für die ursprüngliche Liste ausgewählt ? Gewürfelt ?

Jetzt habe ich ein Handy zuhause, dass ich genau wegen seiner Auflistung in dieser Liste gekauft habe, stelle fest, dass genau die versprochene Komaptibilität nicht gegeben ist und nun verschwindet es klammheimlich von der Liste.

Das ist Kundenservice at a glance … Hut ab Samsung !

Jetzt weiß ich, warum diese Art Handy als Bar-Type bezeichnet werden.
Es hat für mich jetzt in etwa soviel Nutzen wie ein Backstein …

Aber wie sagte schon uns Franz ….  schaumerma

Stand 28.09.2012

Das Samsung GIO ist mittlerweile wieder in der Liste der kompatiblen Handys enthalten und es gibt ein Update der App auf Version V7.0.640.

Der Support von TeamViewer hat mir für meine Geduld gedankt und mich auf dieses Update hingewiesen.
Während es auf der Teamviewer-Webseite verständlicherweise zuerst verfügbar war, ist es am selben Tag auch im Google Playstore online verfügbar. Im Samsung AppStore fehlt sie bis heute Vormittag (01.10.2010) immer noch …..

Leider hat die neue Version nach wie vor keine Änderung gebracht …. es geht also in eine neue Runde …..

Objektiv witzich ….

Manchmal haben Google, Amazon & Co. durchaus etwas vom Charme des guten alten Lexikons. Als Kind habe ich mir machmal an einem regnerischen Nachmittag einfach einen der unzähligen Bände der Bertelsmann-Enzyklopädie meiner Eltern geschnappt und mein Allgemeinwissen massiert ….

Man kommt von Höcksken auf Stöcksken, wie man in Ostwestfalen sagt. Von einem zum anderen Stichwort geblättert, verging die Zeit bis zu Dick & Doof im Fernsehen wie im Fluge.

Heute geht das natürlich einfacher. Man muss auch nicht mehr blättern, sondern klicken.
Stichwörter müssen auch nicht mehr gefunden werden – man bekommt Sie angezeigt – als Werbung.

Das ist dann auch der zweite wesentliche Unterschied zwischen WWW und Lexikon.
Die Stichwortsuche kostete damals nichts – ganz anders die Verführung per eingeblendeter Werbung beim Surfen aus Langeweile.
Ich habe das natürlich absolut im Griff. Ich würde niemals etwas kaufen, was ich nicht gebrauchen könnte.

Leider kann ich alles Mögliche gebrauchen …

Geklickt – gekauft

Mein iPhone habe ich unter Anderem, weil ich damit viele Geräte in einem vereint in die Hosentasche stecken kann.
Beim aktuellen iPhone 4S hat mich vor Allem die 8 Megapixel-Kamera gereizt, die recht gut in der Presse besprochen wurde.

Die Erwartungen hat die Kamera als Schnappschuss- unter Dokumentationskamera bisher erfüllt.

Mehr brauche ich auch nicht – dachte ich.

Dass ich mehr brauche, muss Amazon gewusst haben. Wie sonst kämen die Amazonen (Amazonas, Amazons ?)  darauf, sich Gedanken dazu zu machen, was Sie mir denn mal zeigen könnten. Das Ergebnis des Amazonen-Brainstormings ist eine Werbung zu iPhone-Opjektiven gewesen.

Ach – soetwas gbt es ?

Wenige Minuten und einige Kunenrezensionen später meldete mir das Amazon-Logistikzentrum, dass das von mir bestellte Objektiv mit iPhone-Halterung und Stativ bereits auf dem Weg zu mir sei …

Markenvertrauen + geringer Preis = Spass

Amazon riet mir zu einem Markenobjektiv – von Rollei … unglaublich, die machen sogar Objektive für iPhones.
Und das mit Halterung, Stativ und Zubehör zum Preis eines guten Steaks.   Lecker!

Die natürlich unterschiedlichen Kundenrezensionen haben mich nicht abgehalten. Das Herstellerfilmchen (zu sehen unter dem obigen Rollei-Link) und der eine oder andere ergoogelte Blogeintrag sowie ein paar  YouTube-Filmchen haben ihr Übriges dazu getan.
Das wollte ich doch mal selbst ausprobieren.
Ich könnte jetzt lang und breit meine Eindrücke schildern aber das haben doch schon genug andere gemacht – fragt Google.

Das Unboxing & Aufbauen (gibt es dafür auch ein denglisches Wort?) hat bei mir – wie immer – knapp 58 Sekunden gedauert … ich hatte glaube ich noch die Jacke an … ist klar.

Darum hier nur zwei Bilder, die ich mit meinem iPhone 4S und dem Rollei-Objektiv gemacht habe:

Mit dem iPhone OHNE das Objektiv

Mit dem iPhone OHNE das Objektiv

Aus gleicher Entfernung mit Rollei-Objektiv

Aus gleicher Entfernung mit Rollei-Objektiv

Die zwei Fotos entstanden in zwei Minuten, kurz nach dem Auspacken und Aufstellen.
Das lässt keine Fragen offen – oder?

Aufbau - fotografiert mit iPhone 4

Aufbau - fotografiert mit iPhone 4

Man sieht den Unterschied zwischen dem Objektiven der beiden iPhones deutlich.

Fazit

Viel Spaß für 25 Euro – Willkommen im Stromzoo !
Dass die iPhone-Kamera damit nicht in Konkurrenz zu 2000 Euro -Boliden der  DSLR-Klasse tritt, dürfte bei dem Betrag wohl klar sein. Ebenso, dass es sich um Plastiklinsen handelt und die Bildqualität infolgedessen nicht wirklich begeisternd ist.

Die kleinlichen Beschwerden mancher Rezensenten und Blogger kann ich daher nicht nachvollziehen.

Aber das Equipement genügt für die Gelegenheiten, für die m.E. die iPhone-Kamera gedacht ist : Schnappschüsse und Dokumentationsfotos von Gelegenheitsfotografierern.

Es gibt im Übrigen auch bessere Qualitäten bei Objektiven, Wechselobjektive mit Drehmechanik etc. pp.
Wer Spaß daran hat, sollte einmal auf die Suche gehen im Netz !