Synology DSM 6.x & MariaDB — Kennwort für root ändern …

Für Eilige ==> hier geht’s gleich ohne lange Vorrede zum Tipp 🙂

Als eingefleischte Apple-Jüngerin habe ich eine Vorliebe für Dinge, die gut aussehen, einfach aber gut funktionieren und deswegen tun, was man von ihnen erwartet.
Das kann natürlich auch ein Lippenstift oder irgendein modisches Gadget sein. Aber dafür gibts genug Pubertiere, deren verfallsdatumbedrohten Blogs um diese weltbewegenden Erkenntnisse kreiseln.
Hier soll es sich ja mindestens um Dinge mit Strom drin oder deren softwareseitigen Innereien drehen. Immer wieder, wenn ich also auf ein Problem stoße, dessen Lösung sich mir mit den vorgegebenen Wegen und Möglichkeiten nicht direkt erschließt, gehe ich davon aus, dass es anderen Soft- & Hardware-Opfern ebenso ergeht wie mir.
Wenn ich dann keine sinnvollen Hilfen im Netz finde, ist es mal wieder Zeit ein paar Zeilen auf den Bildschirm zu bringen, bevor ich eben keine mehr dazu habe oder das Problem aus den Augen verliere oder beides …

Synology – NAS meines Vertrauens

Die Synology-NAS erfüllen die Grundbedingungen für den Einzug in meinen Stromzoo spielend.
Sie sind solide konstruiert, bieten für viele Budgets und Problemstellungen das richtige Konzept. Das bieten andere auch mit ihren NAS-Linien.
Was die Synology-NAS für mich auszeichnet, ist das Betriebssystem. Konsequent auf Linux-Basis aufgebaut, wie eine Linux-Distribution mit Desktop für Mausschubser wie mich ausgestattet und mit eigenem, gut und sinnvoll ohne Schnickschnack gefüllten App-Store, der viele Systeme aus der Linux-Welt neben Synology-Applikationen enthält, erfüllt es meine Ansprüche an Nutzen, Usability, Stabilität und Wertigkeit.

Die Apps, eigene wie fremde, ordnen sich desktopseitig in das Synology-System ein, sind sinnvoll voreingestellt und bieten nur die nötigen Einstellungen zum verschlimmbessern. Will man mehr, muss man sich über Umwege auf die Terminal-Ebene begeben. Der Normal-User ist aber glücklich, damit nix zu tun zu haben und alles funktioniert bestens miteinander.

Und trotzdem bin ich auf etwas gestoßen, was mir nicht nur Stirnrunzeln verursacht hat. Letztlich ist es jedoch einfach ein Usability-Problem und leicht gelöst.

Angeblich denke ich zu kompliziert. Meint jedenfalls meine Liebste des Öfteren.
Ich bin da anderer Meinung — natürlich …

WordPress benötigt Datenbank als Backend

Will man auf einem Synology-NAS eine WordPress-Website mit dem angebotenen Paket in Betrieb nehmen, so ist die zusätzlich zur Installation des weitgehend vorkonfigurierten WordPress-Systems die Installation einer Backend-Datenbank notwendig. Das Synology-Biotop bietet da die MariaDB an, dagegen ist nichts einzuwenden und man kann getrost zustimmen.
Der Vorteil ist auch, dass eigentlich nichts großartig einzurichten ist an der Datenbank. Lediglich das root-Passwort ist festzulegen. Der Rest passiert im Rahmen der WordPress-Installation bzw. eines der vielen anderen Systeme, die auch auf die MariaDB zurückgreifen und im AppStore angeboten werden.

Es erscheint an der Stelle, an der das root-Passwort abgefragt bzw. festgelegt werden soll, die folgende Dialogbox:

Wenn Sie an dieser Stelle sagen können „Kein Problem – habe ich mir notiert!“ – Hut ab. Dann sind Sie strukturierter als ich. Ich wußte es nicht bzw. hatte es, glaube ich, noch gar nicht festgelegt.

Dann hilft nix, Sie müssen die Installation von WordPress noch einmal verlassen und sich um die MariaDB-Konfiguration kümmern.

Root-Password für MariaDB festlegen / ändern

Stand: DSM 6.1.3-15152 Update 2

Rufen Sie dazu die MariaDB-App auf. Daraufhin erscheint ein Dialogfenster, in dem der Button MariaDB-Passwort ändern gleich ins Auge fällt:

Mit dem Klick darauf gelangt man in das nächste Dialogfenster:

Wie begreifen SIE die Bedienung dieser Dialogbox, nachdem Sie ja vorher schon einen Button MariaDB-Passwort ändern angeklickt haben?

Ich habe es so verstanden:
Man füllt die Eingabezeile mit einem Wunschpasswort aus, klickt auf den Button OK und fertig.

Ganz falsch !!

Es erscheint eine Fehlermeldung, dass das Passwort falsch sei …

OK habe ich gedacht, dann eben Passwort eintragen und auf den Button MariaDB-Passwort zurücksetzen klicken.

Auch falsch !!!

Nachdem ich nach 1/2 Stunde und gefühlt 100 Versuchen über die „Bin ich eigentlich blöd?“-Phase hinweg war, einmal tief durchgeatmet habe und das Ganze mal ohne meinen „So würde ich das bedienen“-Filter betrachtet habe, kam ich auf die richtige Bedienung:

Sie klicken unter Nichtbeachtung aller anderen Bedienungselemente und Ausschalten des Denkapparates direkt auf den Button MariaDB-Passwort zurücksetzen, das System arbeitet ein wenig und meldet sich mit der folgenden Rückfrage,

die Sie bestätigen. Danach klicken Sie hier und im wieder erscheinenden Dialogfenster auf OK.

Damit gelangen Sie ohne Fehlermeldung in das nächste und letzte Dialogfenster, was sich einem dann wieder ganz einfach erschließt:

Hier geben Sie das Wunschkennwort ein, ein zweites Mal zur Kontrolle, klicken auf OK und haben das (neue) Passwort festgelegt, dass Sie sich diesmal natürlich aufschreiben !!

Wiederum arbeitet das System und meldet sich mit einer weiteren Dialogbox:

Nach der Bestätigung mit Ja ist der Prozeß zur Passwort-Änderung/-festlegung beendet.

 

Ich bin der Meinung, dass man dieses Vorgehen visuell deutlich verständlicher organisieren kann … aber ich denke vermutlich zu kompliziert ….

 

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Pathfinder zeigt unter macOS Sierra iCloud-Drive nicht an

Pathfinder zeigt unter macOS Sierra iCloud-Drive nicht an

Heute habe ich Gelegenheit gehabt, mich um ein meine kleine MACWelt-bewegendes Problemchen zu kümmern.
Ich liebe meinen FINDER-Ersatz Pathfinder – mittlerweile in der Version 7 erhältlich – heiß und innig.
Gerade wegen seiner unendlichen Funktionsvielfalt, die nahezu keine einzige kleine Userwunsch-Fettecke ausläßt. Manch einem mag es eher als ein Funktionsmonster erscheinen. Kann ich verstehen aber ich schwöre, dass ich schon beinahe alle Funktionen irgendwann einmal genutzt habe …

 

Funktionsmonster mit Zahnlücke

Völlig unverständlich also, dass ausgerechnet der Pathfinder weniger Inhalte anzeigt , als der Finder.
Und ausgerechnet das iCloud-Drive wird unter „Orte“ nicht aufgelistet.

Kann doch nicht sein!
Der Pathfinder doch nicht!

Doch – kann:

Graue Tristesse – wo ist das iCloud Drive geblieben ???

Lösung mit Zahnrad

Natürlich ein Fall für Tante Google. Einige Rechercheminuten später steht fest, dass der Übeltäter wohl ein Bug unter macOS Sierra ist. Dafür hält der Hersteller cocoatech einen schön bunten Workaround & eine Entschuldigung bereit:

We’re planning to fix this bug with ICloud sync as well as many others in the Path Finder 8. We had a session with the developers recently, I can tell that there will be no major updates until the release of the 8th version. It’s scheduled for October-November period.

Nett zu lesen – half mir nur nicht.

Im Userforum von cocoatech habe ich dann die Lösung (weiter unten im Thread) gefunden, die ich mal schnell abkürzen und mit eigenen Screenshots bebildern möchte.

Wer sich also wie ich mit einem fehlenden iCloud-Drive im Pathfinder zufrieden gegeben hat bisher, kann sich ganz einfach selbst helfen. Als Funktionsmonster bietet Pathfinder natürlich die Möglichkeit, mehrere individuelle Seitenleisten anzulegen. Das kann bei verschiedenen Nutzungszenarien des Mac (Programmieren, Filme schauen, Surfen etc. pp.) durchaus Sinn machen, denn nicht immer muss man alle Laufwerke mounten oder sehen und kann sich dadurch besser auf das konzentrieren, was nötig oder hilfreich ist.

Die Anlage einer neuen, individuellen Seitenleiste, löst das Problem in Sekunden. Eine solche Neuanlage wird mit Klick auf das unscheinbare Zahnrädchen unten links in der Seitenleiste angestoßen:

 

Zahnrad anklicken und ‚Neue Seitenleiste‘ auswählen

 

Außer einem Namen, muss man ersteinmal nix festlegen und wird nach dem abschießenden OK mit viel Farbe, vielen neuen Elementen und vor Allem mit einem vorhandenem iCloud Drive belohnt:

Neu und in Farbe – iCloud Drive ist wieder da !

 

Sollten im iCloud Drive jetzt Inhalte fehlen, hilft die Anzeige von versteckten Inhalten. Der Dialog dafür kann in jedem Pathfinder-Fenster mit der Tastenkombi cmd+J aufgerufen werden:

Pathfinder kann versteckte Objekte per Default anzeigen

Möglicherweise hilft auch das einmalige Abhaken und wieder Anhaken in den Systemeinstellungen iCloud Drive:

Systemeinstellungen – iCloud – iCloudDrive – Optionen

 

 

Beides war bei mir nicht nötig. Die Neuanlage der Seitenleiste genügte bereits. Meine kleine MacWelt ist wieder in Ordnung und ich liebe Pathfinder wieder heiß und innig ….

 

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Probleme mit Umlauten im LDAP-Attribut CN

Probleme mit Umlauten im LDAP-Attribut CN

Endlich …

Nach ziemlich langer Abstinenz im Stromzoo habe ich mich gestern dazu entschieden, weder ein paar Zeilen zu schreiben, da ich eine entsprechende Info im Netz nur sehr schwer finden konnte.
Der Grund hierfür dürfte mal wieder sein, das Profis gar nicht auf so ein Problem kommen würden, auf das Mausschubser wie ich allzu leicht hereinfallen …

 

Dummes LDAP-Problem

Ich will gar nicht so weit ausholen und vor Allem will ich nicht mein Problem an sich rechtfertigen – denn Schuld (aus dilettanter Unwissenheit) am Problem bin ich selbst … und Microsoft ….

Wie immer gibt es bei Microsoft 365 Wege, etwas zu erledigen im System. Via Benutzeroberfläche für dilettantische Mausschubser (ich) und oder per Scripting für Puristen, Perfektionisten, Nerds und Masochisten (nicht ich … na ok, manchmal).

In diesem Fall handelt man sich das Problem ein, wenn man bei der Anlage eines User-Accounts via Management-SnapIn als Vollständiger Name einen evtl. vorhandenen Umlaut einträgt, wie beim Toni Täster im Beispiel:

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Wie in Microsoftprodukten oft üblich, nimmt das SnapIn die Umlaute an, ohne sich zu beschweren, obwohl sie nicht den RFC-Richtlinien (RFC4514) entsprechen.

Dieser Distinguished Name findet sich dann auch brav als CN-Attribut in der Attributliste des Users:

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Meist wird einem niemals ein wirklicher Fehler begegnen, zudem freut es den Anwender sicher, seinen „richtigen“ Namen in Verzeichnislisten vorzufinden.
Wie immer im Leben, begegnet man irgendwann einmal einer Situation, in der sich die alten Fehler rächen.

Setzt man allerdings eine Software ein, die auf das LDAP-Attribut CN referenziert, in dem nämlich dieser Vollständige Name (Distinguished Name) wie oben gezeigt abgelegt wird, wird es ärgerlich.

Intern interpretiert das LDAP den Umlaut offenbar als einfachen Vokal. Aus einem ä wird ein a und aus einem ö ein o etc. – eben nicht ae für ä oder oe für ö !!!

Das muss man wissen, ansonsten wird man z.B. bei Logins in Software die auf das LDAP-Attribut CN als User-Loginname referenziert schlicht wahnsinnig.

 

Lösung 1

Man benennt das CN-Attribut um.
Kann man im CN-Attribut mit Doppelklick selbst machen :

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Nach dem Klick auf OK, scheint das auch geklappt zu haben. Will man danach die Änderungen in den User-Eigenschaften mit Übernehmen akzeptieren, erscheint eine Fehlermeldung:

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Super Microsoft !!
Aber es geht natürlich an anderer Stelle. Einfach in der Liste der Userprofile den User markieren und aus dem Kontextmenü Umbenennen wählen oder F2 drücken, oder langsamen Doppelklick auf den Namen machen oder … oder  …. (s.o.)

Danach ist das LDAP-Attribut CN des Users entsprechend geändert :

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Jetzt klappt auch das Login bei Software, die auf das LDAP-Attribut CN referenziert.

 

„Lösung“ 2

… ist eigentlich gar keine Lösung, sondern berücksichtig die Art und Weise, wie das LDAP mit Umlauten umgeht.

Ist als CN ein Wert mit Umlaut eingetragen, wird dieser bei Software, die für den User-Login auf dessen LDAP-Attribut CN als Usernamen referenziert, einfach ignoriert und als einfacher Vokal eingetragen.

Beispiel:

LDAP-Atttribut CN = Toni Täster

Userloginname = Toni Taster

 

WordPress-Plugin LDAP-Login for WordPress

Bei der Konfiguration und Nutzung des Plugins von miniorange ist mir das Problem begegnet. Das Plugin LDAP-Login for WordPress sorgt dafür, dass LDAP-User eines Netzwerkes sich mit ihrem Usernamen & Passwort aus dem LDAP anmelden können.

Das Plugin referenziert dabei auf das LDAP-Attribut CN als Usernamen, während normalerweise in Windows auf das LDAP-Attribut sAMAccountName oder userPrincipalName zum Login referenziert wird.

Das ist zunächst einmal das Erste, was man verstehen muss. Das Login mit dem sAMAccountName steht erst in der Premium-Version zur Verfügung, die z.Zt. schlappe 349$ kostet …

Zum einen ist also genau die Schreibweise zu beachten, wie sie im Attribut CN abgelegt ist, zum Anderen ist auf die Besonderheit im Umgang mit Umlauten zu achten, wie vorher beschrieben.

Will oder kann man also im LDAP nichts ändern und nicht die Dollars für die Premium-Version des Plugins investieren, so ist die oben beschrieben Lösung 2 der einfachste Weg !!
Der in der Oberfläche angezeigte Name kann dann nachträglich in der Benutzerprofilverwaltung von WordPress umgeändert werden.

 

Hier gilt also wie immer … kaum macht man’s richtig … schon funktioniert’s ….

 

Quellen:

lesbare Infos zum Thema CN-Attribut

Hinweis zur „Lösung“ 2

LDAP-Login for WordPress von miniorange und auf WordPress.org

 

gehelft

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Öfter mal etwas Anderes …

… soll ja belebend sein.

Deswegen habe ich nach einen guten Jahrzehnt MS Office Professional 2003 selbiges von meinem letzten verbliebenen Windows-PC verbannt und gegen eine Lizenz SoftMaker Office 2012 Professional ausgetauscht.

Ausschlaggebend dafür war, das Apple seit dem Umstieg auf iCloud Microsoft Outlook 2003 nicht mehr direkt mit seinem iCloud-Plugin unterstützt. Was gab es also für Alternativen?

Spätestens seitdem ich in mein geliebtes, weißes, 2008er MacBook mit einer 256GB SSD ausgestattet habe, werde ich permanent ungeduldig, wenn ich auf anderen Rechnern irgendwelche Programme starte. Es ist einfach rattenschnell und jeder Gedanke an ein neues MacBook ist ab sofort obsolet. Aber das ist eine andere Story.
Grundsätzlich möchte ich lieber auf irgendwelche opulenten Funktionen verzichten, als beim Start eines Programmes allzu lange warten zu müssen.
Auf dem Macbook startet Apple’s Page’09 quasi mit dem Mausklick (ja, ich weiß – dank SSD …).

Insofern schied OpenOffice und seine Derivate bei mir kategorisch aus, da es zum Starten mindestens so lange benötigt, wie Microsoft’s Office-Bolide.

Fündig wurde ich bei SoftMaker, die ich schon immer dafür bewundert habe, dass sie sich trauen, funktionale Kopien der Microsoft’schen Office-Produkte zu basteln, wie sie offensichtlicher kaum sein können.
Und das beste daran ist, sie laufen blitzschnell, benötigen nur einen Bruchteil der Ressourcen und bieten die meisten Funktionen.

Mit der frei verfügbaren Version SoftMaker Office 2008, die in etwa dem MS Office 2003 entspricht, habe ich mich davon überzeugt.
Eines der Mankos – SoftMaker Office besitzt kein Access-ähnliches Programm – kann ich im Moment verschmerzen ( SoftMaker hat DataMaker bereits in der Entwicklung ).
SoftMaker Office brachte bisher allerdings auch keinen Personal Information Manager (PIM) mit.

Mit der Version Office 2012 Professional hat SoftMaker diese Lücke mit dem Einkauf des eM Client Pro geschlossen.
Dabei handelt es sich um einen ausgewachsenen PIM mit Kontakt-Adress-Termin-Aufgaben- und eben auch Mailverwaltung, ohne dabei einen Exchange-Klotz mitzuschleppen. Hinzu kommen Funktionen, die in Outlook schon ewig vermisst werden, wie die echte Volltextsuche und die über die Features anderer Mailprogramme z.T. weit hinausgehen.

eM Client ist auch direkt vom Hersteller zu beziehen. Ein Blick auf dessen Webseite lohnt sich sicher, denn es wird auch ein Sync-Dienst angeboten und auch die Vergleichstabelle der Features mit anderen Bewerbern ist auch sehr aufschlussreich. Der Preis beim Hersteller liegt bei 39,59 € – SoftMaker bietet das Programm als Teil seiner Professional-Suite an, die 99 € kostet.
Kein schlechtes Angebot also.

Apropos Sync …

Outlook 2003 gegen eM Client auszutauschen war nur dann für mich sinnvoll, wenn die iCloud-Synchronisation nicht nur mit eMails, sondern auch mit dem Kalender, den Aufgaben und den Terminen möglich war.
Ich kann es vorweg nehmen – es geht. Gut sogar. Wie, dass schildere ich Euch hier.
Sicher lesenswert für jeden, der iCloud in seinem PIM integrieren will, denn eine Anleitung für iCloud-Synchronisation von Mail UND Kalender UND Kontakten habe ich nirgendwo im Netz gefunden – da musste ich sie selbst erarbeiten.

Der wichtigste Qualitätscheck – der nach unten offene Ulla-Wert – stand aber noch bevor.

Nachdem der Sync mit iCloud funktionierte, habe ich MS Office vom Rechner gelöscht und der Ulla den eM Client ohne weitere Erläuterungen als neues Mailprogramm vorgesetzt.
Das Urteil:
„Ist doch so ähnlich wie das Programm vorher. Kein Problem.“

Leider hatte ich Outlook deinstalliert, ohne die mk2-Datei mit den beim Eingeben gespeicherten Mailadressen auszulesen.
Microsoft hält dieses für eine Komfortfunktion – tatsächlich verleitet es die einfachen User dazu, keine Kontakte zu pflegen.
Am nächsten Tag hatte sich Ulla aus den alten Mails die Mailadressen gefischt und in den Kontakten abgelegt, die sie bisher nicht besonders gepflegt hatte.

Besser geht’s nicht.
Wer verlangt mehr von einem Programm, als dass es von nicht besonders Computer-affinen Usern selbsterklärend bedient werden kann ….

Das Ergebnis meines ganz privaten Tests wird ganz wunderbar von c’t bestätigt.
Nachzulesen in c’t 4/2012 auf Seite 78/79 . Der Artikel sei jedem Interessenten auf der Suche nach einer Office-Suite wärmstens ans digitale Herz gelegt.

Also, wer darüber nachdenkt, ob er sich an die Ribbons von MS Office 2010 gewöhnen möchte, seine paar privaten Dokumente nicht in einer Cloud verwursten will und lieber einen Hersteller vertraut, der Geld verdienen muss, als einer Community, dessen Produkt alle paar Jahre den Besitzer wechselt, der ist bei SoftMaker Office 2012 Professional bestens aufgehoben.

Willkommen im Stromzoo !

Zum Schluss

Das Update von einer alten (kann auch die kostenlose 2008er sein) Version kostet für SoftMaker Office 2012 Professional nur 59,95 € zzgl. Versand ! **
Es wird bei der Installation keine alte Lizenznummer abgefragt …
Wer will, darf natürlich auch  99 € ausgeben.

Besteht schon eine SoftMaker Office-Installation, so wird sie vom Installationsprogramm deinstalliert (auch eine aktuelle Testversion 2012). Keine Angst – alle Einstellungen – insbesondere vom eM Client – bleiben komplett erhalten.

**Nachtrag 02.04.2012:
Im Moment gibt es eine aktuelle Aktion zum Upgrade von der Free-Version auf die 2012er-Version für 49,95 € zzgl. Versandkosten.
Mehr dazu im aktuellen Newsletter.

 

sync !

Die ersten Frusterlebnisse in Sachen PC-Connectivity und Synchronisierung hatte ich mit irgendeinem Siemens Sxx.

Datenkabel gekauft, COM-Port eingerichtet, Software installiert und stundenlang herumgedoktert.
Das Ergebnis war jahrelang dasselbe. Datensynchronisation mit einer proprietären Handyherstellersoftware, mit der kein vernünftiger Mensch länger als 10 Minuten arbeiten wollte.

SONY hatte schon immer schöne Spielzeuge. Und mit dem SONY Clié wollte ich dann mobil im Internet spielen und nebenbei Termine und Adressen verwalte. Und fotografieren konnte er auch.
Ein klasse Gerät. Geniale Haptik, brillantes Display und Fotoqualität, die keinen Vergleich mit einer damals aktuellen 1.3 Megapixelknipse scheuen musste. WLAN war kein Problem, Bluetooth auch nicht.

Nur der Akku machte ständig schlapp. SONY bekam das Problem nicht in den Griff und entschied sich kurzerhand dazu, keine Cliés mehr zu produzieren. So kann man ein Problem auch lösen.

Irgendwann konnte ich mich dem Lockruf der ersten mobilen aber klobigen Internethandys nicht mehr widersetzen. War ja auch verführerisch – (fast) alles in einem Gerät.
Es war klar, dass ein Handy mit Windows Mobile natürlich die beste Connectivität zu einem Windows-PC und damit auch zu einem Windows-Netzwerk haben musste.
Also fand ein QTEK 9090 den Weg in meinen Stromzoo. Windows Mobile drin und ActiveSync auf dem PC. Das sollte alle Probleme beseitigen und meine Termine aus dem Exchangeserver via Outlook und ActiveSync auf meinem Handy verfügbar machen etc. …

Und natürlich funktionierte nichts. Aber auch gar nichts. Nie habe ich auch nur einen einzigen Termin aktualisieren können, keine Adresse, keine Aufgabe, die ich zuhauf auf meinem Exchangeserver hortete.
Und mit mir tausende anderer Leidtragenden auch, deren frustrierte Hilferufe ich in Foren hätte finden können – wenn ich vorher danach gesucht hätte.

Und dann der WLAN-Krampf in Windows Mobile …..

Menüs und Menüpunkte, deren Bedeutung sich wohl auch den Programmierern nicht erschlossen hat. Konfigurationsschritte, deren Inhalte mit der aktuellen WLAN-Technik nichts zu tun haben.
Reine Glücksache, eine Verbindung hergestellt zu bekommen.

2 Jahre still ertragenes Leid – die Lösung heißt NOKIA N95 !!!

Wieder mal als Early Adopter noch produktionswarm gekauft. Aber diesmal war es kein Fehler, sondern eine Offenbarung.

Mittlerweile hatte der MiniMAC meinen Shuttle Barebone vom Schreibtisch vertrieben und spielte wunderbar in meiner Windows Domäne mit. Die Synchronisation mit Mail, iCal & Co. am MiniMac dauerte inkl. Koppelung via Bluetooth ( nach Installation des Bluetooth-Plugin für MAC OS X von NOKIA ) keine 4 Minuten.

Die Synchronisation mit dem Exchangeserver dauerte am PC nach Installation der NOKIA PC Suite ebenfalls keine 4 Minuten.
Ich habe mich regelrecht erschrocken, als danach alle meine Termine und Aufgaben vom Exchangeserver mit dem Handy abgeglichen und aktualisiert waren.
Ich hatte nirgendwo angegeben, wo der Exchangeserver wäre, wie mein account heißt dort und was ich eigentlich wollte.
Die PC Suite hat alles von selbst erledigt und sich alle verfügbaren Daten des angemeldeten Users besorgt.
Und das fehlerfrei!

Darauf habe ich jahrelang gewartet ….

sync !