Probleme mit Umlauten im LDAP-Attribut CN

Probleme mit Umlauten im LDAP-Attribut CN

Endlich …

Nach ziemlich langer Abstinenz im Stromzoo habe ich mich gestern dazu entschieden, weder ein paar Zeilen zu schreiben, da ich eine entsprechende Info im Netz nur sehr schwer finden konnte.
Der Grund hierfür dürfte mal wieder sein, das Profis gar nicht auf so ein Problem kommen würden, auf das Mausschubser wie ich allzu leicht hereinfallen …

 

Dummes LDAP-Problem

Ich will gar nicht so weit ausholen und vor Allem will ich nicht mein Problem an sich rechtfertigen – denn Schuld (aus dilettanter Unwissenheit) am Problem bin ich selbst … und Microsoft ….

Wie immer gibt es bei Microsoft 365 Wege, etwas zu erledigen im System. Via Benutzeroberfläche für dilettantische Mausschubser (ich) und oder per Scripting für Puristen, Perfektionisten, Nerds und Masochisten (nicht ich … na ok, manchmal).

In diesem Fall handelt man sich das Problem ein, wenn man bei der Anlage eines User-Accounts via Management-SnapIn als Vollständiger Name einen evtl. vorhandenen Umlaut einträgt, wie beim Toni Täster im Beispiel:

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Wie in Microsoftprodukten oft üblich, nimmt das SnapIn die Umlaute an, ohne sich zu beschweren, obwohl sie nicht den RFC-Richtlinien (RFC4514) entsprechen.

Dieser Distinguished Name findet sich dann auch brav als CN-Attribut in der Attributliste des Users:

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Meist wird einem niemals ein wirklicher Fehler begegnen, zudem freut es den Anwender sicher, seinen „richtigen“ Namen in Verzeichnislisten vorzufinden.
Wie immer im Leben, begegnet man irgendwann einmal einer Situation, in der sich die alten Fehler rächen.

Setzt man allerdings eine Software ein, die auf das LDAP-Attribut CN referenziert, in dem nämlich dieser Vollständige Name (Distinguished Name) wie oben gezeigt abgelegt wird, wird es ärgerlich.

Intern interpretiert das LDAP den Umlaut offenbar als einfachen Vokal. Aus einem ä wird ein a und aus einem ö ein o etc. – eben nicht ae für ä oder oe für ö !!!

Das muss man wissen, ansonsten wird man z.B. bei Logins in Software die auf das LDAP-Attribut CN als User-Loginname referenziert schlicht wahnsinnig.

 

Lösung 1

Man benennt das CN-Attribut um.
Kann man im CN-Attribut mit Doppelklick selbst machen :

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Nach dem Klick auf OK, scheint das auch geklappt zu haben. Will man danach die Änderungen in den User-Eigenschaften mit Übernehmen akzeptieren, erscheint eine Fehlermeldung:

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Super Microsoft !!
Aber es geht natürlich an anderer Stelle. Einfach in der Liste der Userprofile den User markieren und aus dem Kontextmenü Umbenennen wählen oder F2 drücken, oder langsamen Doppelklick auf den Namen machen oder … oder  …. (s.o.)

Danach ist das LDAP-Attribut CN des Users entsprechend geändert :

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Jetzt klappt auch das Login bei Software, die auf das LDAP-Attribut CN referenziert.

 

„Lösung“ 2

… ist eigentlich gar keine Lösung, sondern berücksichtig die Art und Weise, wie das LDAP mit Umlauten umgeht.

Ist als CN ein Wert mit Umlaut eingetragen, wird dieser bei Software, die für den User-Login auf dessen LDAP-Attribut CN als Usernamen referenziert, einfach ignoriert und als einfacher Vokal eingetragen.

Beispiel:

LDAP-Atttribut CN = Toni Täster

Userloginname = Toni Taster

 

WordPress-Plugin LDAP-Login for WordPress

Bei der Konfiguration und Nutzung des Plugins von miniorange ist mir das Problem begegnet. Das Plugin LDAP-Login for WordPress sorgt dafür, dass LDAP-User eines Netzwerkes sich mit ihrem Usernamen & Passwort aus dem LDAP anmelden können.

Das Plugin referenziert dabei auf das LDAP-Attribut CN als Usernamen, während normalerweise in Windows auf das LDAP-Attribut sAMAccountName oder userPrincipalName zum Login referenziert wird.

Das ist zunächst einmal das Erste, was man verstehen muss. Das Login mit dem sAMAccountName steht erst in der Premium-Version zur Verfügung, die z.Zt. schlappe 349$ kostet …

Zum einen ist also genau die Schreibweise zu beachten, wie sie im Attribut CN abgelegt ist, zum Anderen ist auf die Besonderheit im Umgang mit Umlauten zu achten, wie vorher beschrieben.

Will oder kann man also im LDAP nichts ändern und nicht die Dollars für die Premium-Version des Plugins investieren, so ist die oben beschrieben Lösung 2 der einfachste Weg !!
Der in der Oberfläche angezeigte Name kann dann nachträglich in der Benutzerprofilverwaltung von WordPress umgeändert werden.

 

Hier gilt also wie immer … kaum macht man’s richtig … schon funktioniert’s ….

 

Quellen:

lesbare Infos zum Thema CN-Attribut

Hinweis zur „Lösung“ 2

LDAP-Login for WordPress von miniorange und auf WordPress.org

 

gehelft

Wenn dieser Post jemandem geholfen hat, würde ich mich über ein kurzes Dankeschön als Kommentar und ggfls. die Verlinkung in anderen Blogs oder Foren freuen !!

Von wegen von gestern …

In Zeiten von Weareables, Cloudcomputing und virtuellen Systemen erscheint es etwas anachronistisch, sich mit 12 Jahre alter Hardware zu beschäftigen. Im digitalen Zeitalter eine lichtjahreweite Zeitspanne.

Das bringt natürlich Probleme mit sich. Die sind aber lösbar und machen sogar Spaß, weil man sich mal wieder mit zwei Fundamenten beschäftigt, die unser digitales Ökosystem zusammenhalten … Netzwerktechnik & Netzwerkprotokolle.
Ohne die beiden geht’s nicht – nimmt heutzutage aber kaum noch jemand wahr. Funktioniert halt einfach und Assistenten in jeder Soft- und Hardwareinstallation sorgen dafür, dass man damit auch tunlichst nicht in Berührung kommt.

Gestern Nacht sorgte mein aktueller Gesundheitszustand mal wieder dafür, dass an Schlafen nicht zu denken war. Also habe ich mich mit etwas beschäftigt, dass schon länger „herumlag“.

Die Ausgangssituation

Die Tochter hat studentisch-chronischen Geldmangel, der für Probleme beim Tonernachschub des Multifunktions-Tintenstrahler sorgt.
Eine Bekannte hat einen alten Brother HL-1430 s/w-Laser (aus 2003) ausgemustert und sogar noch eine frische Tonerkassette dafür. Das sichert über 30.000 Seiten Ausdruck und sollte bis zum Studierende ausreichen.

HL1430
Der Brother hat kein WLAN und keine Netzwerkschnittstelle – dafür aber USB und Centronnics. Das Letztere ist unter heutigen Dimensionen von Mini-USB & Co eine Schnittstelle für Grobmotoriker mit Hulk-Händen.

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Damit die smarte Techniksituation in der studentischen Wohnung nicht leidet, hat man natürlich auch gleich die Lösung parat, um das Schnittstellendefizit des altersschwachen Brother auszugleichen – einen noch älteren Printserver Netgear PS101 (aus 2002) mit Centronnics-Schnitstelle.
Tja – so etwas gibt es tatsächlich und tatsächlich funktioniert es auch noch. Zusammen sind Printserver und Drucker mit 24 Jahren allerdings auch älter als die Studentin.

Das Problem

Grundsätzlich besorgt sich dieser Printserver ebenso wie die weitaus meisten seine IP-Adresse sinnvollerweise per DHCP selbst aus dem Netz. Also im Zweifelsfall vom heimischen Router.
Ziemlich schnell steht nach dem Blick in die DHCP-Clientliste im Routermanagement fest :
Dieser Printserver wohl nicht – IP-Adresse ist offenbar fest eingestellt.
Natürlich wusste ich die IP-Adresse des Printservers nicht und natürlich hat dieser keinen Reset-Knopf, wie nach mehrmaligen, hilflosen Drehen des handlichen Gerätchens ein Blick in die noch im Netz verfügbare Anleitung zeigt.

Na prima. Und jetzt ?

Der Hersteller hatte ein Einsehen mit seinen hilflosen Usern und genau für diese Situation ein Tool bereitgestellt, um dem Teilchen eine neue IP-Adresse überzubrezeln, mit der man dann die Weboberfläche erreichen kann. Das ist neben diversen anderen Admin-Tools in der ebenfalls noch downloadbaren Softwaresuite von Netgear enthalten. Es heißt sinnigerweise IP-Setup und arbeitet problemlos – allerdings nur unter Windows.

Wie viele andere Gleichveranlagte, deren Posts zum gleichen Problem mit dem gleichen Printserver zuhauf im Netz zu finden sind, habe ich darauf natürlich keinen Blick verschwendet und sofort drauflosprobiert … „das muss doch irgendwie lösbar sein“.
Muss es auch, wenn man nämlich gar keinen Windows-Rechner betreibt und auch gerade keinen virtualisierten zur Hand hat.

Ist auch lösbar und macht sogar Spaß – wie, das zeige ich hier.

Viel Spaß beim Nachvollziehen.

Im Prinzip einfach …

Parallels Desktop für Mac ist eine wunderbare Möglichkeit, um lästiges Windows dorthin zu verbannen, wo es hingehört – in die Dose … äh … virtuelle Maschine (VM).

Eine solche virtuelle Dose reicht allemal aus, um Windows hin und wieder kontrolliert zu irgendeinem Zweck aufzuwecken – zum Beispiel für die Entwicklung oder den Test von Programmen. Mit wenigen Mausklicks ist ein Snapshot angelegt und jede Verschlimmbesserung des Systems ist noch einfacher rückgängig gemacht, als es mit Windows selbst möglich wäre.

Möchte man für den selben Zweck mehrere Mac OS X – Versionen vorhalten, geht das mittlerweile genauso mit Parallels. Natürlich gelten in dem Fall die gleichen Lizenzbedingungen und Systemvoraussetzungen , wie bei einer Installation auf einem realen Mac.
Es hat mich heute Nachmittag einiges an Recherche und Zeit gekostet – bis ich Mavericks in eine VM installiert hatte.

Im Prinzip einfach – man muss nur wissen wie und das möchte ich Euch mit einem kleinen HowTo nicht vorenthalten.
Ihr findet es unter den Software-Tipps …

p.s.
Mac OS X Lion und Mac OS X Mountain Lion lassen sich übrigens auf die selbe Art und Weise in die virtuelle VM installieren !!

Neuer Look

Es ist mal wieder soweit …. da bin ich nicht anders als manche börsennotierten, weltumspannenden Firmen mit Obst oder Fenstersymbolen.

Inhaltlich ändert sich nicht viel – aber der Look ist total neu !!!

Chrome, Safari & Co. hatten unter MAC OS X Maverick Probleme mit dem alten Template Suburbia
Suburbia

so dass ich mich schweren Herzens entschieden habe, das Template zu wechseln.

Bis zu 150 Hits pro Tag auf den Artikel zur Konfiguration von Mail mit einem Telekom-Account verpflichten wohl …

Das neue Template SemPress erscheint dafür klarer und die Navigation ist  funktioneller.
Als Nachteil empfinde ich den Wegfall der Artikel-Teaser – SemPress bietet lediglich die Standard-Scrollliste.

Mir gefällt’s trotzdem🙂 …

Sachen gibt’s ….

Weil bei meinem altersschwachen MacMini das DVD-Laufwerk den Geist aufgegeben hatte, lebt schon seit einiger Zeit ein günstiges, externes DVD-RW-Laufwerk von Samsung im Stromzoo:

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TSSTcorp CDDVDW SE-S084D

Samsung SE-S084D
Specs

Aus der Abteilung muss man nicht wissen, ist aber interessant: TSST heißt übrigens Toshiba Samsung Storage Technologies …

Bis heute hat es auch wunderbar funktioniert. Es ist nicht immer das Schnellste beim Einlesen von DVDs oder CDs aber es funktionierte bisher ohne Probleme.

Bisher.

Mittlerweile besitze ich einen MacMini Server, den ich u.A. als iTunes-Medienserver i.V.m. einem AppleTV im Netzwerk nutze.
Seit Wochen bin ich damit beschäftigt, die Video-Sammlung meiner besseren Hälfte zu digitalisieren. Immer, wenn ich ein wenig Zeit habe, schiebe ich schnell eine DVD ‚rein und lasse sie nach iTunes einlesen.
Klappt ohne Probleme.

Bisher.

Heute verweigerte der externe DVD-Player den ordnungsgemäßen Dienst. Die DVD wurde nicht als solche und mit dem zugehörigen Titel gemountet. Stattdessen erschien nach endlosen Minuten blau flackernder LED, mit der überhaupt deutlich wurde, dass der DVD-Player irgendetwas machte, ein Festplattensymbol mit der Bezeichnung TSIFAT auf dem Desktop.

TSIFAT

Das konnte man auch öffnen und bekam dann auch den Ordner mit den Videodateien zu sehen.
Jedoch konnte kein Programm damit etwas anfangen. Sie wurden zwar angezeigt, waren aber für das System offensichtlich nicht lesbar.

Das Auswerfen dieser „Festplatte“ vom System aus war ohne Weiteres möglich, warf ich die DVD am Player aus, bekam ich eine Meldung, als hätte ich eine USB-Festplatte abgezogen, ohne sie auszuwerfen:

FPM3

Einigermaßen verwirrt habe ich dann den Festplattenmanager zu Rate gezogen. Er wies die DVD dann auch als MS DOS-formatierte FAT-Partition aus:

FPM1
FPM2

Im Gegensatz zu mir wußte Onkel Google mal wieder Bescheid.
Anscheinend gehöre ich zu den 3 Menschen weltweit, die von diesem Problem gefunden werden musssten …
Mit dem Stichwort TSFIFAT gesucht, traf ich direkt in den ersten 10 Links auf den entscheidenden Forumseintrag, der genau mein Problem umschrieb.

Die Lösung des Rätsels ist wohl eine hardwarebasierte Emulationsmöglichkeit, dem angeschlossenen System die CD/DVD als FAT-formatierte Festplatte anzubieten.
Warum auch immer man das machen wollen würde …
Zweimaliges Drücken auf die Auswurftaste bei geöffneter Schublade aktiviert und deaktiviert diesen Modus.
Wer hätte das gedacht ….

Da habe ich wohl einmal zu oft ungeduldiger Weise auf die Taste gedrückt.

Ist der Emulationsmodus eingeschaltet, leuchtet die LESE-/Schreib-LED dauerhaft – stimmt, war mir schon aufgefallen.

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Also wie in dem Forumseintrag empfohlen, habe ich zweimal hintereinander die Auswurftaste bei geöffneter Schulade gedrückt, eine etwas hakelige Fingerübung, deren Erfolg aber sofort sichtbar wird, wenn die LED erlischt.
Wieder eingeschoben, erkennt der DVD-Player die DVD und ebenso das System.

Sachen gibt’s ….

Wenn dieser Post jemandem geholfen hat, würde ich mich über ein kurzes Dankeschön als Kommentar und ggfls. die Verlinkung in anderen Blogs oder Foren freuen !!

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I had a dream …..

… von einem Handy für meine Eltern, dass ich via Internet konfigurieren & fernsteuern kann …..

Wessen Eltern jenseits der 70 sind, der kennt das Problem.

Die Eltern nutzen Handys, die ihr Mindesthaltbarkeitsdatum um Jahre überschritten haben.
Die daumennagelgroßen Displays kann man nicht mal ohne Sonnenlicht ablesen, geschweige denn mit.
Die Tastenfunktionen erklären sich nicht einmal durch die mikroskopisch kleinen, kryptischen Symbole, die zwischenzeitlich ohnehin durch Abnutzung nicht mehr zu erkennen sind.
Die Menüstruktur ist von den Entwicklern offensichtlich ausgewürfelt worden oder für sie wurden anhand der Anzahl von Untermenüs unter Untermenüs von Untermenüs der Untermenüs bezahlt.
Die Qualität der Fotos der verschrammten Plastiklinsen erreicht gerade einmal die von frühen Daguerreotypien um 1840.

Die Besuche werden immer öfters von Neukonfigurationsorgien der Steinzeithandys beherrscht, weil „das Ding sich wieder irgendwie verstellt hat – ich hab nix gemacht“ oder vergessen wurde, wie man die neue Telefonnummer von Tante Paula  eingibt.

Wenn dann öfters beim Anblick der Funktionen der Smartphones der Nachkommenschaft der Wunsch geäußert wird „Das möchte ich auch machen können mit dem Handy“, kommt man schnell auf die Idee, den Eltern ein passendes Smartphone zu besorgen.

iPhone ist keine Lösung

Als gläubiger Apple-Jünger liegt mir natürlich nichts näher. als meinen Eltern ein iPhone zu besorgen. Die Bedienung ist eingängig – ich kenne sie im Schlaf oder kann sie auf dem eigenen nachvollziehen – die Funktionen sind stabil und einfach zu erreichen. Wenn die Eltern – wie meine – dann noch ein MacBook besitzen, denkt man auch gleich an die einfache Vernetzung von Kontakten, Emails und Fotos via Cloud.
Allerdings gibt es zwei nicht unerhebliche Gründe, weswegen sich ein iPhone nicht als Senioren-Smartphone eignet:

  • es existiert keine Fernsteuerungssoftware für den privaten Gebrauch, mit der ich bei Bedienungsproblemen helfen, Updates initiieren & das iPhone aus der Ferne konfigurieren kann
  • es ist schlichtweg zu teuer, um bei spargewohnten Senioren auf dem Wunschzettel zu landen.

Android ist auch keine Alternative

Eine bezahlbare Alternative stellen fraglos die Smartphones mit Android dar.
Die Funktionalitäten sind vergleichbar, eine gewisse Fernbedienbarkeit (zumindest hinsichtlich der Neuanlage, Löschen und Verändern von Kontakten, Emails & Terminen) ist durch die Anbindung an ein Google-Account gegeben.
Aber auch hier fehlt eine Fernsteuerbarkeit (abgesehen von Lösungen, für die das Handy gerootet werden muss).
Und die Bedienung ist teilweise sehr umständlich – zumindest im Hinblick auf eine Zusammenarbeit mit dem MAC und überhaupt – aber das ist Thema eines anderen Beitrags (coming soon).

Die Lösung heißt TeamViewer …

In Gestalt einer Meldung in einem der unzähligen Newsletter, die ich beziehe, flatterte dann die Lösung der Probleme ins Haus.

Teamviewer QuickSupport App für Android-Smartphones von Samsung

TeamViewer kenne ich schon lange und nutze ihn für eigene PCs und MACs.
Für mich lag es also nahe, dass dies die Lösung meiner Probleme sein könnte …

 … oder doch nicht?

Ich bin natürlich vorsichtig und versuchte zunächst herauszufinden, für welche Handys von Samsung Teamviewer geeignet ist. Im Artikel wurde lediglich Android ab 2.3 und Samsung als Grundbedingung genannt.

Im Samsung-Appstore gibt es dann eine Auflistung der geeigneten Modelle. Es sind keineswegs alle.

Nach kurzer Zeit ist das im Moment preisgünstigste herausgefunden:

das Samsung Galaxy Gio (GT-S5660).

Schnell bei Amazon bestellt, geliefert bekommen, ausgepackt, konfiguriert und die App installiert.

Ergebnis nach dem Start der App:

Die Fehlermeldung entspricht schließlich auch dem tatsächlichen Ergebnis.
Ist die App gestartet, kann das Handy auch vom steuernden PC/MAC etc. verbunden werden.

Die Verbindung wird auch auf dem Handy und dem PC angezeigt – eine Bildschirmübertragung vom Smartphone geschieht nicht.

Hat ja die Fehlermeldung auch schon prophezeit.

Das Ergebnis ist mit steuerndem PC, MAC, iPad, iPhone oder Teamviewer-WebAccount exakt dasselbe. Das Problem scheint also an der App auf dem Handy zu liegen.

Es funktioniert grundsätzlich

Mit einem Samsung Galaxy S (GT-i9001), das sich auch auf der Kompatibilitätsliste befindet, habe ich die Funktion erfolgreich testen können.
Es funktioniert also grundsätzlich.

Vorläufiger Stand

Daher habe ich wie in der Fehlermeldung angeboten, am 27.08.2012 per Email Kontakt zum Support von TeamViewer aufgenommen.

Der Support reagierte sehr schnell, bat am 30.08.2012 um Log-Dateien und die Installation der  neuesten Versionen. Beides hat er bekommen, gepaart mit einer ausführlichen Beschreibung des Fehlers und der edienungsschritte als PDF-Dokument – im Moment warte ich nach einer nochmaligen Rückfrage des Supports auf die Antwort und werde nachberichten.

Stand 03.09.2012
Der Support hat sich umgehend wieder bei mir gemeldet, diesmal der -Senior Support Technican- …

Man dankt für die Nachricht und weist darauf hin, dass die Entwicklungsabteilung bereits mit Samsung in Kontakt steht, die Ursache für das Problem zu finden.
Hört sich gut an – ist aber sicher nur ein Textbaustein aus dem Antwortbaukasten.

Stand 13.09.2012
Als höflicher Mensch und im Bewußtsein darüber, dass es sicher kein einfaches Problem zu sein scheint, warte ich noch immer geduldig …
Bisher gab es noch keine erneute Reaktion seitens des Supports von Teamviewer.
Ich kann mir indes auch nur schwer vorstellen, dass Samsung als kostenorientiertes Unternehmen an der Lösung eines Problemes interessiert ist, dass ein nicht mehr im Verkauf befindliches Handy betrifft.

Stand 17.09.2012
Der Support von Samsung scheint nun eine einfache Lösung für das Problem gefunden zu haben.
Das von mir aufgrund der im Appstore als kompatibel gelisteten Handys gekaufte GIO ist nunmehr nicht mehr in der Liste der kompatiblen Handys enthalten.

Wie hat Samsung denn die Handys für die ursprüngliche Liste ausgewählt ? Gewürfelt ?

Jetzt habe ich ein Handy zuhause, dass ich genau wegen seiner Auflistung in dieser Liste gekauft habe, stelle fest, dass genau die versprochene Komaptibilität nicht gegeben ist und nun verschwindet es klammheimlich von der Liste.

Das ist Kundenservice at a glance … Hut ab Samsung !

Jetzt weiß ich, warum diese Art Handy als Bar-Type bezeichnet werden.
Es hat für mich jetzt in etwa soviel Nutzen wie ein Backstein …

Aber wie sagte schon uns Franz ….  schaumerma

Stand 28.09.2012

Das Samsung GIO ist mittlerweile wieder in der Liste der kompatiblen Handys enthalten und es gibt ein Update der App auf Version V7.0.640.

Der Support von TeamViewer hat mir für meine Geduld gedankt und mich auf dieses Update hingewiesen.
Während es auf der Teamviewer-Webseite verständlicherweise zuerst verfügbar war, ist es am selben Tag auch im Google Playstore online verfügbar. Im Samsung AppStore fehlt sie bis heute Vormittag (01.10.2010) immer noch …..

Leider hat die neue Version nach wie vor keine Änderung gebracht …. es geht also in eine neue Runde …..

Mal wieder etwas Bastelei …

Ich war nie glücklich mit den riesigen, lauten Blechkästen unterm Schreibtisch. Nach einigen Experimenten mit Shuttle-Barebones wurde ich vor Jahren auf die Esprimo Q-Serie von Fujitsu-Siemens aufmerksam.

Kleine, leise PC auf MAC-Niveau mit funktionierender Technik und gutem Leistungsvermögen. zugegeben, aufgrund der leistungsschwachen Intel-Onboardgrafik nichts für Zocker – aber das fehlt mir gottseidank nicht.

Fujitsu hat die Serie nach Trennung des Joint-Ventures mit Siemens weitergeführt – mit Recht, denn es gibt eigentlich kaum vergleichbar Gutes auf dem Markt. Nur kennt kaum jemand dieses klasse Stück PC-Technik. Schade eigentlich.

Bei mir läuft der ursprünglich mit Windows XP Pro gelieferte Esprimo Q5020 mittlerweile mit Windows 7. Auch wenn Fujitsu den Q5020 offiziell nicht mit Windows 7 unterstützt – die Installation hinterlässt keine Fragezeichen.

Irgendwann ist es aber so weit bei jedem Windows-PC … er wird bei bestimmten Funktionen subjektiv empfunden immer langsamer. Zugegeben – ich bin bei da ziemlich subjektiv, denn ich habe seit Jahren auch MACs im Haushalt und bei denen so etwas bisher nicht festgestellt.

Sei’s drum – die erste Hardware-Maßnahme in solchen Fällen ist die Speichererweiterung. Ein Austausch der Festplatte gegen eine SSD kommt nicht in Frage, da der Esprimo Q5020 noch einen ATA-Bus besitzt.

Standardmäßig war mein Esprimo Q5020 mit 2 GB RAM (667 MHz, CL5, SO-DIMM 200-polig, DDR2-SD-RAM) ausgerüstet Ich habe ihn mit den maximal möglichen 4 GB, bestehend aus 2 Modulen á 2 GB, aufgerüstet. Dabei habe ich mich für Qualität von Corsair entschieden.

Von ersten Bastelerfahrungen mit dem MacMini wusste ich, dass man neben spinnedünnen Fingern und Uhrmacherkwerzeug vor Allem auch eine gute Anleitung braucht. Und Geduld natürlich.

Ich hatte von Alldem leider nur das Werkzeug in bewährter Aldi-Qualität ….

Eine Anleitung habe ich nämlich nicht gefunden. Daher habe ich flugs eine eigene geschrieben …